Grünes Büro, Heidrun's KaffeeKüchenKlatsch, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Nachhaltigkeit im Business: Plastikmüll und Elektronik-Irrsinn

Wie ihr wisst, ist mir die Umwelt sehr wichtig. Von Anfang an habe ich so umweltfreundlich wie möglich mein Business gestaltet. Stichwort: Grünes Büro. Später kam das „grüne“ Drucken, also umweltfreundliche Printwerbung, dazu und einiges mehr dazu.

Zurzeit regen mich zwei Dinge besonders auf: Die Plastikflut und der Technik/Elektronik-Irrsinn.

PLASTIK-MÜLL

Ich versuche so viel wie möglich Plastik zu vermeiden. Gar nicht so einfach. Im Business geht das leichter, da es für viele Büromaterialien plastikfreie Alternativen gibt. Im privaten Alltag wird es schwieriger. Zwar wird Bio-Gemüse und –Obst immer weniger in Plastik verpackt, aber es ist noch immer zu viel Plastik im Einsatz. Es müssten einfach mehr Produkte lose angeboten werden, wie in den Unverpackt-Läden (leider gibt es keinen in meiner Nähe), mehr Mehrwegverpackungen, weniger und kleinere Umverpackungen mit weniger oder ohne Plastik. Es geht so viel, wenn man will.

Aber damit erzähle ich euch nichts Neues. Falls ihr noch Tipps fürs Plastik vermeiden braucht, schaut z.B. hier >>

Welche Tipps habt ihr?

ELEKTRONIK-MÜLL

Zum zweiten Punkt, der mich noch mehr umtreibt. Die liebe Technik, der Elektronik-Kram, ohne den wir alle nicht mehr auskommen. Auch ich bin da keine Ausnahme – vor allem für mein Business. Jedoch habe ich vergleichsweise wenig Elektronik im Einsatz und nutze alles so lange wie möglich! Ich tue es gerne, um Ressourcen zu sparen (und nebenbei schont es auch mein Budget).

Jedoch werde ich meinen inzwischen zehn Jahre alten „Compi“ leider spätestens zum Jahresende ersetzen müssen, da mein Betriebssystem ab Januar nicht mehr „gepflegt“ wird und auch ein paar Programme, nicht mehr (optimal) damit laufen.  Ein Upgrade (Hard- und Software), wie ich es vor ein paar Jahren gemacht habe, geht nun nicht mehr. Er läuft auch nicht mehr so zuverlässig. Schade. Tja mein „Compi“ ist in die Jahre gekommen. Andererseits: Zehn Jahre Nutzung, das darf ich nachhaltig  nennen, oder?

Wie alt sind eure Arbeitsgeräte?

Mein Handy ist auch schon sechs/sieben Jahre alt und obwohl es für meine Zwecke noch immer vollkommen ausreichend ist, werde ich wohl auch hier nicht um ein neues herum kommen. Warum?

Meine Bank stellt das bisherige Online-Banking-Verfahren ein. Nicht nur, dass mich das Procedere nervt – zuerst muss ich eine QR-Code-App installieren, um dann eine App fürs Online-Banking-App installieren zu können. Bescheuert, eine App für eine App … Jedoch kann ich die Banking-App nicht installieren, weil sich meine Software nicht mehr updaten lässt –  Meldung: „In ihrem Land nicht verfügbar“. Ah ja. Super. Wohne ich ihn Absurdistan? Denn: Die alte Softwareversion ist mit der Bank-App nicht kompatibel.

Das heißt: Entweder ein neues Handy kaufen, damit ich weiterhin Online-Banking nutzen kann. Oder die Bank wechseln? Oder so ein blödes Gerät kaufen …

Da frage ich mich: Geht’s noch? Ich will und brauche nicht jedes Jahr ein neues Handy. Was für eine Ressourcenverschwendung! Warum müssen wir unsere älteren, aber grundsätzlich einwandfrei funktionierenden Geräte in die Tonne kloppen, nur damit die Konzerne noch mehr Kohle scheffeln können? Noch mehr Natur, noch schneller zerstört wird? Wo bitteschön bleibt da die Nachhaltigkeit, die sich ja auch die „Großen“ gerne auf die Fahnen schreiben? Wie passt das zusammen? Einerseits vielleicht ein paar Bäume als „Grüne Kosmetik“ pflanzen und andererseits Ressourcen verschwenden … Wohin soll das noch führen?

Nachdenkliche und enttäuschte Grüße,
eure Heidrun

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