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Behind the scenes: Wie eine Illustration entsteht

Heute gibt es einen Blick hinter die Kulissen:
Wie eine Illustration z.B. für eine Instagram-Challenge entsteht.

Als Beispiel habe ich ein Bild aus der Insta-Challenge #urbanjungleweek2019 gewählt, die Plantlady

Als erstes kam mir eine (Hobby-)Gärtnerin in den Sinn. Naheliegend, oder? 😉 Frau plus Pflanzen. Hm … zu einfach. Es braucht ein bisschen Pep, etwas nicht zu Alltägliches sollte es sein, fand ich. Also auf zur Ideensuche …

Zur Inspiration nutz(t)e ich neben der Bildersuche im Web (Suchmaschine, Bildagenturen, Pinterest) auch analoge Quellen wie Zeitschriften, Magazine, Bücher und die Natur, TV und manchmal ist es einfach nur ein Blick aus dem Fenster, der mich auf Ideen bringt. Oder Mindmapping und andere Kreativtechniken.

Bei der Plantlady habe ich zuerst nach Pflanzen Ausschau gehalten, da ich noch nicht wusste, welche es werden sollten. Eine hübsche, kleine Hängepflanze mit knubbeligen Blättern hatte es mir schnell angetan und kam sofort auf mein digitales Moodboard. Ich scrolle so vor mich hin, lehne mich zurück, schaue nach oben und siehe da, da ist Idee! Es soll eine Frau mit Pflanzenbewuchs auf dem Kopf werden. Wie das? Es war die Grünlilie die über meinem Schreibtisch im Regal steht, das war die Initialzündung. Ja manchmal ist es so einfach.

Bevor ich digital zeichne, mache ich in der Regel, sobald die grobe Idee „steht“, eine kleine Skizze auf Papier. Mit Bleistift oder Fineliner. Ganz einfach, nur ein paar Striche. Nur manchmal kommen meine Brushpens/Pinselstifte oder Buntstifte zum Einsatz.

Als nächstes geht es mit dem Grafiktablett weiter. Zuerst die groben Umrisse, dann verfeinere ich die Linien, schiebe die Elemente ein wenig hin und her, bis es mir gefällt. Dann lege ich mir die Farben, die ich verwenden will, an den Rand und coloriere. Entweder ist verwende eine meiner eigenen Farbpaletten wie diese zum Beispiel …

… oder nutze Pinterest (habe dort ein >>Board eingerichtet) oder >> Adobe Color.

Bevor ich das Werk jedoch poste, warte ich meist noch einen Tag. Schaue mir das Bild noch einmal mit frischen Augen an, spiegele es gelegentlich (so entdeckt man besser Fehler(chen). Meist fällt mir noch das eine oder andere Detail auf, das Feintuning eben und dann geht die Illustration online. – Für Kundenprojekte arbeite ich im Grunde nach dem selben Schema.

Ihr wollt wissen, wie lange ich ungefähr für eine Illustration brauche? Das ist ganz unterschiedlich. Wenn die Grundidee schnell da ist, ich gut im flow bin, nicht allzu viele Details enthalten sind, zwischen 1,5 und 2 Stunden etwa. Manchmal bin ich sehr selbstkritisch und dann dauert es auch mal länger, weil mir immer noch etwas einfällt, was ich anders machen könnte. Aber bei freien Arbeiten spielt es ja keine Rolle, ist ja sozusagen mein „Privatvergnügen“. 😉

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