Grünes Büro, Nachhaltige Werbung, nachhaltiges Grafikdesign

Weniger ist mehr!

Die Blogparade „Weniger ist mehr“ war vor fast acht Jahren der Anlass für diesen Beitrag, den ich jetzt wieder hochhole und etwas aktualisiert habe.  — Weniger ist mehr. Das gilt nach wie vor für mich! Nachhaltigkeit, Ressourcenschonendes Arbeiten, weniger „verbrauchen“ und nachhaltiges GrafikDesign.

„Weniger ist mehr“ auf das Berufsleben, meinen Job bezogen, bedeutet für mich zuerst einmal, mit allen Materialien, Gebrauchs- und Verbrauchsgütern im Büroalltag so schonend wie möglich umzugehen. So drucke ich zum Beispiel nur, wenn es unbedingt sein muss.  Wenn ich doch mal etwas ausdrucken muss, verwende ich ausschließlich Recyclingpapier. So muss für meine Ausdrucke kein einziger Baum gefällt werden! Nutze Duplexdruck und verwende Rückseiten von Ausdrucken als Schmierpapier.

Ressourcen schonen beim Drucken: Recyclingpapier verwenden. Duplexdruck. Tinten-/Toner-Sparmodus. Bedrucktes Papier als Schmierpapier.

Als kleiner persönlicher Bonus in Sachen umweltfreundliches und damit ressourcenschonendes Büro habe ich auch dieses Jahr wieder an der Aktion „Büro und Umwelt“ teilgenommen. (2020 erhielt ich wieder eine Auszeichnung für mein Engagement.)

Aber das ist längst nicht alles. Stromsparende Geräte, kein Stand-by, Solar-Taschenrechner, 100 % Öko-Strom und einiges mehr.  Es gibt vieles im täglichen Büroleben, was man tun kann, wo weniger mehr und damit besser ist.

„Weniger ist mehr“ gilt aber auch – und ganz besonders – für das Gestalten und Produzieren der Werbematerialien meiner Kunden. Wenn es sich mit den Wünschen und Vorstellungen der Kunden vereinbaren lässt, achte ich auf eine sparsame Verwendung von Farbe auf Flyern, Broschüren & Co., die passende Druckauflage, die Wahl von umweltfreundlichen Papieren und Drucken, die Wahl des passenden Werbemediums usw.

Weniger ist mehr! Reduce. Recycling. Upcycling. Reuse. Auch im Business!

Und „Weniger ist mehr“ ganz allgemein – und auch im Büroleben heißt für mich: Möglichst hochwertige, langlebige Produkte verwenden, die reparierbar sind, Produkte die aus dem Recycling oder Upcycling kommen, zu einem möglichst hohen Anteil regional hergestellt wurden.

Bei der Ernährung achte ich auf gute, frische (möglichst unverpackte) Produkte aus der Region. Seit vielen Jahren ernähre ich mich zu 90 % vegetarisch/vegan und möglichst Bio und regional. Gemüse (z. B. Tomaten, Paprika, Chilis) und vor allem Kräuter aus eigenem Anbau (Topfgarten).

Ich denke, ich kann von mir sagen, dass ich recht umweltbewusst lebe, darauf achte, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. So nutze ich noch immer mein letztes Mobil-Telefon (kein SmartPhone) sieben Jahre verwendet und auch das jetzige Smartphone werde ich so lange wie möglich verwenden. Ich fahre nur sehr wenig mit dem Auto, ganz darauf verzichten ist auf dem Land nicht realisierbar. Und ich habe schon seit über 20 Jahren keine Flugreise mehr gemacht.

Mehr Tipps fürs grüne Büro, zu Nachhaltigkeit, nachhaltiges GrafikDesign usw. stöbert einfach ein bisschen hier im Blog, auch unter „Nachhaltiges Grafikdesign“.

Sicher gibt es noch mehr, was ich, was wir alle tun können. Denn optimieren kann man immer. Eines meiner Ziele für 2014 war es, noch mehr Strom einzusparen. Das habe ich geschafft. Mehr noch. Ich konnte seitdem jedes Jahr meinen Stromverbrauch noch ein wenig weiter runterfahren.

Denn jeder kleine Schritt zählt. Weniger ist mehr!

4 Gedanken zu „Weniger ist mehr!“

  1. Das klingt alles sehr viel versprechend. Papier und Tinte sparend arbeite ich im Büro auch.
    Was bei mir jedoch die größte Einsparung im Büro und im Haus gemacht hat war das Abschalten.
    Ich bin dabei dem alten Ratschlag von Peter Lustig aus Löwenzahl gefolgt: einfach mal abschalten.

    Drucker, Scanner, externe Festplatte, Ladegeräte etc. werden nur angeschaltet, wenn ich Sie aktiv benutze. Außerhalb meiner Bürozeiten oder Nutzungszeiten im restlichen Haus schalten wir als Familie alle Endgeräte aus und ziehen den Stecker.

    Innerhalb des letzten Stromjahres sparten wir so 20 Euro pro Monat – das fühlt sich gut an. Aber auch hier haben wir noch Potentiale nach oben.

    Danke für den schönen Beitrag – gerade die Schriften waren für mich neu. Das nehme ich mit.

    1. Super, sehr vorbildlich, das lese ich gerne! 🙂

      Genau, öfter mal abschalten! So lässt sich in der Summe ordentlich Strom und damit auch Kosten sparen. Wobei sich das mit den Kosten, sich ja leider immer wieder fast aufhebt, da jedes Jahr die Strompreise steigen. Auch 2014 ist keine Ausnahme …

      Es freut mich, dass ihnen mein Beitrag gefällt und ich das eine oder neue Einsparpotenzial vermitteln konnte.

      Einen lieben Gruß, Heidrun

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