Aus meiner Werkstatt ..., nachhaltiges Grafikdesign, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

(Design-)Trend: Biene. Schmetterling. Käfer.

Ja, ihr lest richtig. Insekten liegen voll im (Design-)Trend. Eigentlich nicht verwunderlich. Weil …

Fangen wir mit den (Wild-)Bienen an. Vor allem ohne Wildbienen (sie sind zu etwa 60 Prozent „verantwortlich“ für die Bestäubung unzähliger Pflanzen, die wir – bzw. deren Früchte – wir essen). Ohne wird es sehr schwer mit unserer Ernährung. Die Obst- und Gemüseregale in den (Super-)Märkten wären ohne Bienen extrem leer.

Wildblumen-fuer-Wildbienen, Wildbienen und Wegwarte, © wildpeppermint-design.de

So wundert es mich nicht, dass immer mehr Unternehmen auf die Idee kommen, dass diese Prämisse auch vermarktungstechnisch gut nutzbar ist. *zwinker*. Es werden Pro-Biene-Aktionen gestartet, um das Image aufzupolieren, Wildblumenwiesen auf’s Firmengelände gesät, Bienen als „grünes“ Symbol genutzt und vieles mehr. Zudem finden sich die kleinen Tierchen immer öfter als Dekoobjekte im Interiorbereich wieder. Sie landen auf Geschirr, Decken, Tapeten und vieles mehr. Und, auch in der Mode trifft man sie immer öfter an.

Ähnlich beliebt sind ihre flatterhaften „Verwandten“, die Schmetterlinge. Auch sie lassen sich wunderbar in oben genannten Bereichen einsetzen. Logisch. Eigentlich. Denn, beide Spezies sind echte Sympathieträger.

Und last but no least: Die Krabbler, die Käfer. Ja auch Käfer sind im Trend. Vor allem im Modebereich, wie ich in letzter Zeit immer öfter feststelle.

Zu den lieben Tierchen, in ihren unendlich vielen Erscheinungsformen, -Farben und -Mustern, gesellen sich weitere Naturmotive, Ebenfalls sehr angesagt: Große exotische Blätter, Blüten, aber auch heimische Gewächse, wie Klatschmohn zum Beispiel, sehe ich auf Hemden, Blusen, Hosen, Taschen und auf Verpackungen der unterschiedlichsten Produkte.

Jeder will scheinbar plötzlich Natur. Mir soll es es recht sein. Aber: Warum ist das so? Ich denke, Naturmotive kommen bei vielen Menschen so gut an, weil sie zwar die Natur suchen, aber bitte nicht zu echt und nicht zu nah. Lieber ein großer Käfer auf dem Sommerrock, als krabbelnd auf dem Arm … *zwinker*. Ich mag beides. Insekten in „echt“ und gezeichnet, in welcher Funktion auch immer. Wenn es dazu beiträgt, mehr Bewusstsein zu schaffen, umso besser!

Obwohl es mir erst durch einen Artikel, den ich kürzlich las, wirklich bewusst wurde, scheine ich mit meinen neuesten Illustrationen gerade richtig trendy zu sein …

Seid ihr auch im Insektenfieber? Gefallen euch meine Tierchen? Hier gibt es mehr >>

Hoffentlich hält der „Insekten-Trend“ lange an und sorgt so auf die eine oder andere Weise für mehr Bewusstsein. So dass sich auch um die kleinsten, so wichtigen Lebenwesen, gekümmert wird. Schließlich gehören sie zu einem intakten Ökosystem. Das wäre schön.

So bin ich mal wieder bei meinem zweiten Lieblingsthema – neben Design – gelandet: der Natur, der Umwelt. Dafür brenne ich. Design & Natur.

Übrigens, kennt ihr >> INSECT RESPECT®? Es ist ein noch relativ neues Label. Es soll dazu dienen Produkte und Projekte sichtbarer zu machen, für mehr Bewusstein zu sorgen und Flächen speziell für Insekten zu schaffen.

Aus meiner Werkstatt ..., Heidrun's KaffeeKüchenKlatsch, nachhaltiges Grafikdesign

Vielfalt?!

Was fällt euch dazu ein? An was denkt ihr dabei?

Mir fällt als erstes  immer die „Artenvielfalt“ ein, die leider immer mehr dahin schwindet. Aber darum geht es mir heute nicht. Mir geht es um etwas Anderes, die kreative Vielfalt. Über Freund und Leid von (zu) vielen Ideen 😉

Kritzelbild-Blütenbunt, vielfalt, wildblumen, illustration, wildpepeprmint-design

Bei den meisten Designern, ob Grafikdesign, Webdesign, Illustration, Produkt- oder Packagedesign, erkenne ich eine mehr oder weniger stringente Linie in ihren Arbeiten und/oder sie haben sich auf einen Bereich spezialisiert. Ich bewundere das. Mir fällt das schwer. Irgendwie inspiriert mich alles Mögliche, ich probiere immer wieder Neues aus. Ein anderer Stil, ein anderes Medium … Dann gefällt mir dieses oder jenes und ich lasse mich von allem Möglichen und sehr gerne auch von der Natur inspirieren. Ich denke verkehrt ist das sicher nicht, aber es fehlt mir dann doch manchmal meine/eine klare Linie.

Kann man zu neuierig sein? Zu viel Inspiration?

Ich mag es bunt, heiter, auch mal verspielt, lustig. Aber auch: einfach, aufgeräumt, clean, schwarz-weiß … puh. – By the way: Ich bin ja immer noch an meinem Neuauftritt, an meiner neuen Website zugange, incl. dem ganzen Drumherum, vielleicht gelingt es mir ja jetzt endlich eine klar(ere) Linie zu finden. Zum Beispiel spiele ich mit dem Gedanken meine Naturfotos loszulassen … einfach auf’s „Hobbyteil“ verschieben. Zumal sie ohnehin nur einen „Nebenschauplatz“ darstellen.

Ja, und das Internet macht es mir auch nicht leichter. Noch mehr Inspiration 😉 Apropos: Habt ihr es schon gesehen, seit gut vierWochen bin ich auch bei >> Instagram. Es gefällt mir dort sehr gut und natürlich habe ich mich auch umgeschaut, wie und was andere (Designer) posten und Infos über einen guten Auftritt gelesen. Immer wieder heißt es, es ist besser ein eindeutiges Konzept, eine klare Linie, ein Thema, zu haben. Ja, ja, ich weiß …

Aber der innere Schweinehund, er lässt sich so schwer überlisten. Jetzt versuche ich es mal mit „Anschleichen“ – mit einer Mischung aus meinem bunten Strauß an Ideen, jedoch mit System. Vielleicht funktioniert das und es „formt“ sich so nach und nach eine klare Linie …

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Wenn nicht, dann werde ich mich damit abfinden, dass ich eben so „bunt“ bin.

Wenn auch nicht direkt vergleichbar, da fällt mir gerade das erst kürzlich in der „Living a Home“ gelesene Zitat der großartigen Designerin Paola Navone ein: „Ich nenne meine Art zu Arbeiten „Schwamm-Design.“ – Sie saugt alles um sich herum wie ein Schwamm auf. Die Inspirationen finden sich irgendwann in irgendeiner Form in ihren Arbeiten wieder und fallen sehr unterschiedlich aus, wie man sehen kann. Irgendwie beruhigend.

Schaut doch mal auf meinem Instagram-Profil vorbei. Was denkt ihr? Zu „bunt“ oder gefällt euch vielleicht gerade das „Bunte“?

Bin gespannt!Merken

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