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Farbharmonien und Farbkontraste in der Werbung

Da das Thema Farben und Farbgestaltung immer wieder bei den Suchanfragen in meinem Blog auftaucht, heute ein kleiner Crashkurs dazu.

Man kann in der Werbegestaltung auf Komplementär-Farben setzen (also gegensätzliche Farbpaare wie z.B. Rot und Grün oder Gelb und Violett) oder auf Farbharmonien, also Farben die sich im Farbkreis aneinander reihen, wie Gelb, Gelborange, Orange, Hellrot …

Weiterhin kann man nach sog. Farbklängen arbeiten. Zum Beispiel der schwache Vierklang: Zwei Farben die sich gegenüberliegen (Komplementärfarben) sowie jeweils die beiden auf der einen Seite daneben liegenden  Farben …

(C) http://www.4plus-marketingservice.de

Der sog. starke Vierklang (z.B. Gelb, Rot, Blaugrün, Blauviolett) ist in der Werbung nicht zu empfehlen, da zu bunt und damit zu unklar in der Aussage.

Eine harmonische Farbpalette ist auch die sog. gebrochene Palette. Es sind in meinem Beispiel Mischfarben aus Gelb, Rot, Grün …

(C) Heidrun Lutz – http://www.4plus-marketingservice.de

Man kann sie auch als Erdfarben bezeichnen. In  der Werbung würde eine solche Farbpalette jedoch auch kaum verwendet, da ohne eine „bunte“ Zusatzfarbe eine Anzeige beispielsweise untergehen würde.

Ein guter Rat ist grundsätzlich eine Reduzierung der Farben, denn dies bedeutet eine Steigerung der Eindeutigkeit der Aussage. Nicht nur im Trend, sondern sehr wirksam sind monochrome Gestaltungen bei denen z.B. das weiße Papier als Kontrast wirkt. Oft sind es gerade die einfachsten Anzeigen, die auffallen und wirken. (Selbstverständlich muss auch der Text, die Bildsprache passen, alles aufeinander abgestimmt sein.)

(C) Heidrun Lutz – http://www.4plus-marketingservice.de

Zum Schluss noch ein Beispiel wie durchaus auch eine „Mischform“, was die Farbegestaltung angeht, als Anzeige funktionieren kann …

(c) Heidrun Lutz – http://www.4plus-marketingservice.de

 

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Tipps für die Anzeigengestaltung

Grundsätzlich gilt für jedes Werbemedium, auffallen, anders als die Anderen sein. Das ist ein guter Anfang. Also z.B. auch andere Anzeigenformate (Rund statt eckig, andere Farben). Dann kann man z.B. nach der AIDA-Formel vorgehen (wobei hier die Meinungen auseinander gehen, ob dies wirklich der beste Weg ist). Ich finde aber, sie gibt gute Anhaltspunkte. Und falsch macht man damit sicher nichts.

A = Aufmerksamkeit erzeugen z.B. durch ein starkes Bild, welches gut zum Inhalt der Anzeige passt, eine interessante Perspektive, ein ausgefallener Blickwinkel, eine auffällige Farbe.

I = Interesse wecken. Das ist der Punkt, an dem Text ins Spiel kommt, die Headline – idealerweise harmonierend mit dem Bild, die als Aufmacher/Eyecatcher dient, neugierig macht.

D = Desire bzw. die Botschaft. Was möchten Sie vermitteln? Versuchen Sie nicht direkt ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu verkaufen. Verkaufen Sie Emotionen, Wünsche, sprechen Sie (versteckte) Sehnsüchte an. Natürlich gilt auch hier, es muss passen und darf nicht plump, unpassend oder offensichtlich sein. Wenn Ihnen das schwer fällt, hier das richtige Maß, einen guten Weg zu finden, lassen Sie lieber ein Profi ans Werk.

A = Fordern Sie zur Aktion, zum Handeln auf. Indirekt oder direkt mit einer Info-Hotline, www-Adresse, Antwortcoupon, einen Gutschein usw.  – so können Sie durch den Rücklauf bzw. Klicks auch gleich feststellen, wie erfolgreich die Aktion/die Anzeige war.

Übrigens: Am besten reagiert der Mensch auf Gesichter. Also, wenn’s zum Thema passt, treffen Sie damit bereits eine gute Wahl. Und Orange ist die aufmerksamkeitsstärkste Farbe überhaupt.

Noch Fragen? Oder brauchen Sie Hilfe bei Ihren Anzeigen? Dann schreiben sie mir einfach eine > email.