Aus meiner Werkstatt ..., Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Von der Schreibtisch-Front …

Nach einer längeren Blog-Abstinenz, melde ich mich heute zurück aus den Tiefen von Skizzen, Entwürfen, Druckwerken, Preisanfragen, Flyer-Layouts, Roll-Ups, Newsletter-Designs und einiges mehr …

Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels und damit wieder mehr Zeit für die eigenen Projekte – wohl aber nur kurz, denn das nächste Projekt hat sich schon angekündigt …

Mein Neuauftritt, die neue Website ist zwar noch immer nicht online – Gründe siehe oben 😉 aber immerhin steht das Layout endlich und ich hoffe, ich kann jetzt an die Umsetzung gehen.

Ein kleiner Vorgeschmack, wie die Website auf einem Desktop, einem Tablet und einem Smartphone in etwa aussehen wird …

webdesign wildpeppermint design

… wobei an dem einen oder anderen Detail werde ich sicher noch etwas feilen.

Ja, und steht immer noch meine diesjährige umweltfreundliche Weihnachtskarten-Kollektion auf der To Do Liste, die ich endlich in Angriff nehmen muss, es wird höchste Zeit! Erste Skizzen und einige Ideen gibt es zwar schon, mehr aber auch nicht. Ich hoffe, dass mir nach ein wenig frischer Luft, die Ideen nur so zu fliegen und ich bis nächste Woche genügend schöne Motive „gebastelt“ habe.

Umweltfreundliche Weihnachtskarten
(c) http://www.4plus-marketingservice.de

Nur mal so am Rande: Am Sonntag bin ich bei Facebook über diesen schönen Satz gestolpert:

„Arbeit ist schön … jedoch daran denken, immer auch etwas für morgen aufheben.“

In diesem Sinne, frohes Schaffen und noch eine schöne und erfolgreiche Woche!

PS: Schaut auch mal auf meiner Unternehmenspage bei Facebook vorbei. Wenn euch meine Postings gefallen, freue ich mich über jedes „Like“ (und like auch gerne zurück!

Off Topic

Weihnachten ist gelaufen …

Eigentlich dachte ich bereits gestern, das Thema Weihnachtskarten ist für dieses Jahr abgeschlossen, zumal der letzte Bestelltermin für eine rechtzeitige Lieferung vor Weihnachten, bereits der 06. Dezember war. Für Spätentschlossene hatte ich den Termin dann doch noch mal auf den 08. Dezember verlängert.

Aber wie bereits in den vergangenen Jahren, gibt es offenbar immer mindestens einen Kunden, der sehr spät dran ist. So auch in diesem Jahr 😉

Weihnachten, ElchDer diesjährige „Spätzünder“ wählte am Nikolaustag – also der eigentlich letzte Bestelltermin – ein Motiv aus meinem Shop, ein paar Individualisierungs-
wünsche (andere Farben, Logo etc.) habe ich fix umgesetzt und nach einem Korrekturlauf konnte ich die Karten schon in Druck geben. Prima, dachte ich alles glatt gelaufen und die Lieferung klappt auch so, dass der Kunde seine Karten noch rechtzeitig ver-
schicken kann.

Sie ahnen es sicher schon, da kommt noch was …
In der Tat: eine Nachbestellung von weiteren 100 Weihnachtskarten heute. Schnell mit der Druckerei telefoniert. Es klappt noch. Super, denke ich. Der Kunde glücklich und ich auch. Knapp, aber alles gut.

Doch das war noch immer nicht das Ende der Geschichte. „Können wir die Karten noch etwas früher bekommen?“, fragte mich der Kunde nur kurze Zeit später. Puh, jetzt wird es langsam haarig. Zum Glück war die Druckerei sehr kulant und hat den Auftrag nachträglich auf „Express“ gestellt, so dass ich auch diesen Wunsch noch erfüllen konnte. Allerdings wurde so die ganze Angelegenheit etwas teurer.

Mein Tipp daher für’s nächste Jahr: Am besten rechtzeitig (spätestens Ende November) um Weihnachtskarten kümmern. Das spart Stress und schont das Budget.

Off Topic

Made in Germany: die bessere Wahl … ?!

… oder: Eine Woche ohne Telefon.

Heute möchte ich live aus dem Büroalltag berichten. Für alle Leidensgenossen, die Geschichte hat ein Happy End!

Gut gelaunt und bereits die ersten Ideen für ein neues Projekt im Kopf, setze ich mich Montag an meinen Computer. Das Telefon klingelt. Ich gehe ran. Tot. Kein Mucks. Nichts. Na prima denke ich, die Woche fängt ja gut an. Ich mir das Display genauer angeschaut, sieht alles normal aus. Hm … Also lege ich das Mobilteil wieder auf die Basisstation und vermute erst einmal, dass das Unternehmen mit dem großen „T“ irgendwo eine Leitung angebaggert hat.

Denke gar nicht weiter drüber nach, bis ich einen Kunden anrufen will. Die Macht der Gewohnheit. Hole mir das Telefon. Noch immer alles tot. Das Telefon gibt noch nicht mal ein Knacken oder Rauschen von sich. Also prüfe ich alle Kabel, Anschlüsse und Stecker. Alles bestens. Am Router leuchtet die Kontrolleuchte auch grün. Also ist es dieses Mal nicht der Telefonanschluss.

Da ich auch per Handy (extrem schlechte, schwankende Funkverbindung) nicht telefonieren kann, gehe ich kurzerhand auf Suche im www nach einem neuen Telefon, da meines ganz offensichtlich hinüber ist. Schnell ist ein Modell von Siemens gefunden, das mich überzeugt. Extra Stromsparend und mit reduzierter Funkstärke usw. Bestellung losgeschickt. Zwei Tage später ist das neue Gerät da. Super! Die Freude ist groß. Leider währt diese nur kurz. Denn auch das neue Telefon ist mausetot.

„Das kann doch nicht wahr sein!“ denke ich und zweifle schon an meinem Verstand. Haben sich jetzt alle Telefone gegen mich verschworen? Was hilfts. ich gehe noch einmal alle Installationsschritte durch. Versuche es mit den Tipps zur Fehlerbehebung. Nichts. Da könnte man glatt aus der Haut fahren. Was tue ich? Schreibe eine Mail an den Kundenservice von Siemens und auch an den Lieferanten. Da es mir aber zu lange dauert, bis eine Antwort kommt, habe ich einfach mal das Telefon von meinem Freund angeschlossen. Perfekt. Es funktioniert. Ich bin nicht blöd 😉 Bin ja auch gar nicht blond 😉 Wieso zweifele ich da an mir? Typisch Frau …

Die für mich einzig logische Schlussfolgerung – auch nach Recherchen in div.  Foren – die Akkus sind offenbar hinüber. Und, was muss ich da auf den kleinen Dingern lesen? „Made in China“, da wird mir so einiges klar … Ich will ja nicht behaupten, alles aus China ist Schrott, aber gerade bei Akkus habe ich im Netz etliche Postings gelesen, dass Probleme mit chin. Akkus nicht gerade selten sind. Auch bei einm Batterienhersteller in meiner Nähe gab es schon häufiger Probleme mit chinesischem Material …

Fein denke ich mir, jetzt weiß ich wenigstens woran es klemmt, kann aber kaum warten, bis ich Ersatz bekomme.  Das Wochenende steht vor der Tür und das würde weitere Tage ohne Telefon bedeuten. – Ist nicht gerade prickelnd, wenn man tagelang für seine Kunden nicht erreichbar ist. – Also ziehe ich heute los zum nächsten Telefonladen. Dort prüft man netterweise die Akkus. Ergebnis: Sie bringen es gerade mal noch auf 60 Prozent Leistung, was dem Telefon offenbar nicht genügt. Also kaufe ich neue.

Kaum zuhause., sofort ans Telefon. Akkus rein. Ja!!! Jippi!!! es geht!

Inzwischen hat sich auch der Händler gemeldet und ist bereit die Kosten für die Akkus zu übernehmen. Die Akkus sind übrigens aus Deutschland, von Ansmann. Ich habe in all meinen Geräten die Akkus von Ansmann (kann man z.B. auch bei  www.memo.de bestellen) und kann die guten Testergebnisse nur bestätigen (auch wenn ein netter Kontakt meint, sie würden schnell Verluste bei Lagerung haben …). Made in Germany ist meiner Meinung eben doch besser – zumindest als Made in China.

Auch der Kundenservice von Siemens hat sich inzwischen gemeldet mit Tipps und mit dem Angebot kostenlos neue Akkus zu schicken.

Mein Fazit: Auch wenn mich das Thema „Telefon“ diese Woche ziemlich geärgert hat, so bin ich jetzt versöhnt, weil alle Beteiligten gut und hilfsbereit reagiert haben und sich wieder einmal gezeigt hat, besser man setzt gleich auf Qualität. Falls Mitarbeiter von Siemens meine Zeilen lesen: Mein Tipp – bauen sie in Zukunft besser deutsche ode andere hochwertige Akkus in die Telefone und verkauft sie, wenn es sein muss, lieber ein paar Euro teurer. Zumal die zwei Akkus „nur“ 7,50 Euro kosteten und im Großhandel sicher um ein vielfaches günstiger sind.

PS: Bei dem alten Telefon hat sich herausgestellt, dass die Basisstation das Problem, sprich defekt, war. Die Ladefunktion war kaputt.