Grünes Büro

Das Grüne Büro …

… für die einen längst selbstverständlich für die anderen immer wichtiger.

Energieeffizienz, Ressourcenschonung- bzw. management spielen eine immer wichtigere Rolle für das heutige und erst Recht für das zukünftige Büro. Nicht verwunderlich. Zumal Nachhaltigkeit und Ökologie zentrale Themen sind – eben auch im Büro.

Green Office, Grünes Büro
(c) Foto-Collage Heidrun Lutz

Schnelle Wege, Hightech, flexible Arbeitszeiten, das mobile Büro, der demografische Wandel. All dies sind Faktoren, die es im modernen, grünen Büro u. a. zu berücksichtigen gilt. Es sollen zum einen möglichst optimale Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die Alt und Jung gerecht werden und natürlich spielt auch das Einsparen von Ressourcen und damit einhergehend die Kosteneffizienz eine wichtige Rolle. Hier gibt es noch viel Potenzial.

Das grüne Büro fängt bereits bei den kleinen Dingen wie dem Büromaterial an. Es sollte möglichst umweltfreundlich sein, Recyclingmaterialen sind ein wichtiges Thema, Schadstofffreiheit, Langlebigkeit und damit langfristig betrachtet auch möglichst kostengünstige Anschaffungen. Das Raumklima (Pflanzen, Tageslicht usw.).

Die Einrichtung und die technische Ausstattung. Hochwertige, langlebige Büromöbel für ein gesundes, entspanntes Arbeiten sind meist nicht gerade günstig, insbesondere wenn sie „Öko“ sind. Gebrauchte Möbel können hier eine günstige und umweltfreundliche Alternative sein. In Sachen Computer & Co. zählen ein sparsamer Energieverbrauch und in Zukunft sicher auch immer mehr eine möglichst 100%ige Recyclebarkeit der Geräte.

Viele Büromöbelhersteller haben diesen Trend bereits erkannt und bieten entsprechende Produkte an. Wie Holzmöbel aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Lacke für die Möbel, die auf Wasserbasis hergestellt sind, und auch hier: Recyclingfähigkeit der Materialien, die sich Sorten rein trennen lassen, klimaneutrale Produktion usw.

Nicht zu vergessen der effiziente Unterhalt der Büros, Gebäudetechnik wie Heizung und Wasser, Licht natürlich (LEDs gehört sicher die Zukunft) und, und, und …

Nicht nur, dass es der Umwelt und den Menschen nützt, auch dem Image des Unternehmens ist das Green Office zuträglich. Es werden immer mehr Unternehmen, die es sich zur Unternehmensphilosophie gemacht haben und nicht nur das „grüne“ Fähnchen schwingen, sondern wirklich nachhaltige Büros zum Arbeiten bieten und neben den grünen Konzepten vor allem den Menschen nicht vergessen, sondern ihn in den Mittelpunkt stellen.

Tipp: Lesen sie mehr zum Thema in der Rubrik Grünes Büro …

Grünes Büro, Mein Engagement

Umweltschutz im Büro

Wie bereits angekündigt: Ich freue mich sehr über die Anerkennungs-Urkunde zum Wettbewerb „Büro und Umwelt 2012“  (in der Kategorie für Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern), die gestern per Post kam, da ich ja leider zur Preisverleihung am 24. Oktober in Köln nicht dabei sein konnte.

Auch im nächsten Jahr wird der Wettbewerb wieder ausgeschrieben. Machen Sie auch mit. Denn jeder Beitrag zählt. Selbst wenn Sie „nur“ auf Recyclingpapier umstellen (dazu empfehle ich:  www.papiernetz.de) und Energiesparlampen einsetzen (LEDs gehört die Zukunft) und mit mehr Grünpflanzen für ein gesundes Raumklima sorgen, ist schon einiges für ein nachhaltiges, grünes Büro getan.

Denn Umweltschutz im Büro ist eine Investition in die Zukunft. Nachhaltige Arbeits- und Bürokonzepte helfen nicht nur Kosten zu sparen, sondern fördern zudem das Image von Unternehmen maßgeblich.

Tipps rund ums grüne Büro finden Sie auch hier in meinem Blog >>

PS: Weitere Infos zur Preisverleihung gibt es hier >>

Übrigens: Wie mir gerade eine liebe Kollegin mitteilte, die vor Ort war und auch eine Anerkennungs-Urkunde bekam, wir spielen in der selben „Liga“ wie der VFL Wolfsburg 😉 der ebenfalls eine Anerkennung erhielt.

Grünes Büro

Wie man den ökologischen Fußabdruck verringern kann – auch im Büro

Es ist immer wieder interessant, von Zeit zu Zeit seinen eigenen Fußabdruck zu ermitteln. Auch für mich. So kann ich zwar von mir behaupten, ein ganzes Stück unterhalb des deutschen Durchschnitts zu liegen (je nach Rechenmodell mal mehr, mal etwas weniger), dennoch gibt es noch immer Optimierungsmöglich-
keiten.

(c) Foto Heidrun Lutz - http://www.4plus-marketingservice.de

Jedes konsumiertes Produkt, das gilt natürlich auch im Büro, hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck.

Zuhause wird der Müll getrennt, Wasser gespart,  die Rückseite von nicht mehr benötigten Ausdrucken wird als Schmier-
papier verwendet usw.  … Kaum ist der Mensch jedoch im Büro, bleibt nicht selten die gute „Kinderstube“ zuhause.

Zur Erinnerung deshalb ein paar Anre-
gungen, wie Sie auch im Büro umwelt-
freundlicher arbeiten
können und damit Ihren Footprint verringern und der Umwelt Gutes tun.

Achten Sie grundsätzlich darauf, auf Produkte und Dienstleistungen zu verzichten, die Ihnen weniger wichtig und nicht unbedingt erforderlich sind. Mit diesem Bewusstsein, können Sie Ihren Fußabdruck schon verkleinern. Im übrigen sind das meine Top 10 …

  1. Kaufen Sie bevorzugt langlebige, reparaturfreundliche Qualitätsprodukte.
  2. Kaufen Sie nur dann ein neues Firmenfahrzeug, wenn es mindestens 2 Liter weniger Kraftstoff auf 100 km als Ihr bisheriges verbraucht.
  3. Bilden Sie Fahrgemeinschaften oder noch besser, nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. >> Tipp: Pendlernetze nutzen oder lesen Sie meine Tipps für umweltfreundlicheres Reisen zu Geschäftsterminen.
  4. Nutzen Sie Leasing, besonders bei hochwertigen Produkten (ein Servicevertrag garantiert eine lange Nutzung).
  5. Reduzieren Sie Ihren Papierverbrauch. Vieles muss nicht immer ausgedruckt werden. Nutzen Sie Recyclingpapier und wenn möglich die Rückseite als Schmierpapier.
  6. Geben Sie Upcycling oder Recycling-Produkten den Vorzug. Zum Beispiel Recycling-Gläser, Secondhand-Möbel usw. Tipp: www.das-curriculum.de/
  7. Nicht mehr benötigte Produkte, Geräte ins Recycling geben. Alt-Handys können Sie z. B. hier abgeben: www.handysfuerdieumwelt.de
  8. Seien Sie sparsam mit dem Wasserverbrauch und spülen nicht jede Tasse einzeln. Toiletten mit Spartasten oder noch besser mit Regenwasser-
    system ausstatten.
  9. Geräte nicht im Stand-by-Modus über Nacht laufen lassen, sondern richtig abschalten.
  10. Grünpflanzen für ein besseres Raumklima, evtl. sogar einen
    Fensterbankgarten für frische Kräuter auf dem Pausensnack …

Im Übrigen gilt natürlich alles, was auch im Privaten gilt: Stromsparende Geräte verwenden, Raumtemperatur max. auf 20-22 Grad stellen, regionalen Produkten den Vorzug geben usw.

Einige weitere Tipps und Anregungen fürs „Grüne Büro“ finden Sie hier im Blog.

PS: Noch ein Link-Tipp: www.footprintnetwork.org 

Nachhaltige Werbung, nachhaltiges Grafikdesign

Wie kann man nachhaltig(er) werben?

Leider hat sich der Begriff „Nachhaltig/Nachhaltigkeit“ ziemlich abgenutzt. Alles mögliche und unmögliche wird damit betitelt. Kein Wunder, dass sich manch einer nur noch genervt abwendet, wenn er „nachhaltig“ liest. Schade. Denn nach wie vor finde ich, gibt es kein Wort, dass die Idee dahinter besser umschreibt. Alternativen, die auch im Gebrauch sind, aber nicht alles in einem umschreiben: Grün, Bio, Öko, Umweltfreundlich, fair, sozial, ganzheitlich, manchmal auch gesund.

Nach dem kleinen Exkurs zurück zu meiner Frage:  Wie kann man nachhaltig(er), damit meine ich vor allem umweltfreundlicher, werben?

1. Ressourcen schonen: Als erstes sollte man genau überlegen, was und wen will ich wo erreichen (natürlich nicht nur in Bezug auf Nachhaltigkeit)? Welche Werbe-
medien sind am geeignesten? Welche besonders umweltfreundlich? Sind z.B. wirklich Großauflagen von Flyern nötig? Gibt es womöglich viel zu viel Streuver-
luste? Ist ein anderes Werbemedium vielleicht besser geeignet? Will ich die breite Masse ansprechen oder sehr exakt die jeweilige Zielgruppe und benötige so weniger Werbematerial. Qualität vor Quantität?

Mit diesen Überlegungen, lassen sich erste Ressourcen sparen und auch die Investitionen kleiner halten.

2. Ist die Entscheidung zugunsten des einen oder anderen Werbemediums ge-
fallen, ich gehe beispielhaft mal von einem Flyer aus, kommen wir zum nächsten Punkt: Nachhaltige Gestaltung. Grafik-Designer oder Werbeagenturen unter-
scheiden sich nicht nur in Preis und Leistung, sondern auch in Sachen Umwelt-
freundlichkeit. Denn je umweltfreundlicher, nachhaltiger das Büro arbeitet, umso umweltfreundlicher wird natürlich auch Ihr Flyer sein. Mehr noch: Setzen sie in der Gestaltung Farbe sparsam sein, verzichten wenn möglich auf aufwändige Beschichtungen, wird der Flyer noch umweltfreundlicher.

Mehr Infos und Tipps zum Grünen Büro: „Grünes Büro“ bzw. zu nachhaltigem Grafikdesign lesen Sie auf meiner Website. Zusätzlich habe ich die „Charta für Nachhaltiges Design“ des ADG unterzeichnet.

3. Umweltfreundlicher Druck: Hier sollten Sie sich für eine Umweltdruckerei entscheiden, möglichst eine zertifizierte. Auf jeden Fall sollte sie nicht nur Recyclingpapier oder FSC-Papier anbieten. Sondern auch Öko-Farben für den Druck verwenden, geschlossene Kreisläufe (Wasserverbauch etc.), grünen Strom nutzen, Versand mit Go Green usw. Und, wenn möglich sollte sie in Ihrer Nähe angesiedelt sein, das schont die Umwelt durch verringerte Emissionen beim Transport.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit einge Denkanstöße für Ihre nachhaltige(re) Werbung geben. Am umweltfreundlichsten wäre es natürlich, wir würden ganz auf Werbung verzichten. Aber das wird kaum möglich sein, denn wie sollen potenzielle Kunden von unseren Dienstleistungen/Produkten erfahren?

PS: Übrigens: Umweltfreundliche Printwerbung muss nicht teurer sein als konventionelle.

Nachhaltige Werbung, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

LOHAS – was verbirgt sich hinter der Zielgruppe?

LOHAS steht für „Lifestyles of Health and Sustainability“, was man etwa wie folgt übersetzen kann: „Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit“.

Die Gesellschaft verändert sich. Neue Werte, neues Bewusstsein. Die Bedürfnisse der Menschen richten sich mehr nach Innen, auf der Suche nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. All dies zeigt sich in einer Nachfrage von wirtschaftlich, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen.

Wikipedia meint zu LOHAS:  http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAS

Das Zukunftsinstitut prognostiziert, dass der grüne Lifestyle die Märkte erobert: http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=55