Aus meiner Werkstatt ..., Grünes Büro

Mein Grünes Büro: Umweltfreundliches Arbeiten, nachhaltiges Gestalten, „grünes“ Design

Wie ihr wisst, habe ich kürzlich meine neue Website hochgeladen. Nach wie vor ist Nachhaltigkeit für mich ein sehr wichtiges Thema, das ich so gut wie möglich auch im Business berücksichtige. Dazu zählt auch mein >> Grünes Büro.

Während der Konzeptionsphase, überlegte ich, ob ich die Kategorie „Mein Grünes Büro“ beibehalten sollte oder im Rahmen der „Verschlankung“ weglassen bzw.  anders präsentieren sollte. Warum? Weil ich mir nicht sicher war, ob Nachhaltigkeit (im Büro, beim Design) überhaupt noch eine (so wichtige) Rolle spielt. Also habe ich kurzerhand meine Follower bei Facebook und ein paar Kunden befragt, was sie denken, wie wichtig ihnen dieser Punkt ist, wenn sie einen GrafikDesigner beauftragen möchten.

Die Umfrage zeigte mir: Es wird von fast allen gewünscht, dass „es“ zumindest sichtbar ist. Also blieb „Mein Grünes Büro“ Bestandteil der Website und habe lediglich den Text verschlankt und hier auf meinen Blog für mehr Input verlinkt.

So weit, so gut.

Wettbewerb Büro & Umwelt 2017, Auszeichnung wildpeppermint-design.dePassend zu dieser Entscheidung kam kurze Zeit später die Urkunde vom >> Wettbewerb „Büro & Umwelt“. Auch 2017 wurde ich für mein Engagement in Sachen umweltfreundliches Büro ausgezeichnet. Was mich natürlich sehr gefreut hat.

Davon motiviert, dass „Grün“ und Nachhaltigkeit doch noch einen hohen Stellenwert im Business einnehmen – ich hatte einen anderen Eindruck in letzter Zeit gewonnen – , habe ich spontan eine Illustration von meinem Grünen Büro gezeichnet. O.k., es sieht nicht wirklich so aus, aber ich habe versucht, die wichtigsten „Elemente“ zu berücksichtigen, plus einen kleinen Gimmick. Wisst ihr was ich meine? Schaut mal genauer hin … Und, was ist es?

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Genau, der Schlafplatz für meinen „besten Mitarbeiter“ und Fitnesstrainer: Remo.

Übrigens: Illustrationen liegen voll im Trend. Warum? Das liegt auf der Hand, sie fallen auf, können sehr individuell gestaltet werden, sind echte Eyecatcher, heben sich von den Bilderfluten ab. Schaut gerne auf meinem >> Instagram-Profil, was ich so in meiner freien Zeit „fabriziere“.  Euch gefällt mein Stil, ihr sucht eine schöne grafische Illustration für euer Unternehmen? Schreibt mir eine >> Mail oder ruft an.

Übrigens: Demnächst gibt es einen Beitrag, der sich „nur“ um das Thema Illustrationen dreht.

Aus meiner Werkstatt ..., nachhaltiges Grafikdesign

www.WILDPEPPERMINT-DESIGN.de ist endlich online

Nun hat es doch länger gedauert, als gedacht. Immer wieder kam etwas dazwischen. Aber jetzt ist geschafft. Vor ein paar Tagen ging meine vollständige Website online. Allerdings gibt es noch einen kleinen Wermutstropfen, die Site ist vorerst nur für Desktop optimiert. Eine Tablet-Version und später evtl. auch noch eine Smartphone-Version wird folgen.

Ich habe mich für ein fast 100%iges One-Page-Layout entschieden und mich so kurz und knapp wie möglich beim Text gehalten, mich auf das Wesentliche konzentriert und das, was mir am wichtigsten ist, die Nachhaltigkeit, das nachhaltige Gestalten, entsprechend etwas umfangreicher berücksichtigt. Dazu gibt es einige ausgewählte Arbeitsbeispiele für Print und Web sowie einen kleinen Querschnitt durch meine Bilderwelten (lizenzfreie Fotos).

Klickt doch einfach mal rein, ich freue mich über jedes Feedback!

WILDPEPPERMINT-DESIGN

Mein alte „4plus-marketingservice.de“ ist seit heute auch abgeschaltet, die Domain wird auf die WILDPEPPERMINT.de weitergeleitet.

Ich hoffe, meine neue Website gefällt und ich habe an alles gedacht, was für den interessierten Kunden wichtig ist. Ansonsten, Fragen kostet nichts.

 

nachhaltiges Grafikdesign

EcoDesign: Gehört „Cradle to Cradle“ die Zukunft?

Und, ist Nachhaltigkeit Umweltzerstörung?

Durch einen interessanten Beitrag in der PAGE Unsustain! Transform!“ darauf aufmerksam geworden, meine Sichtweise dazu.

Nachhaltigkeit alleine ist sicher keine Lösung. Denn sie zielt „nur“ darauf ab, umweltfreundliche Produkte herzustellen, faire Arbeitsbedingungen zu bieten, die Umwelt möglichst wenig zu beeinflussen usw. Bedenkt man, dass die Welt-
bevölkerung wächst und wächst und immer mehr Menschen immer mehr wollen. Was nützt es dann, wenn immer mehr Produkte zwar nachhaltig (wie auch immer man es genau definiert) hergestellt, aber die Ressourcen immer schneller aufgebraucht werden?

So gesehen, ist die Aussage „Nachhaltigkeit ist Umweltzerstörung“ durchaus angemessen.

Das „Cradle-to-Cradle-Prinzip“ (deutsch: Von der Wiege zur Wiege) dagegen, bietet die Chance, dass unser Planet lebenswert bleibt. (s. a. epea-hamburg.org)

Einfach ausgedrückt heißt Cradle-to-Cradle, dass es keinen Abfall gibt. Egal welches Produkt hergestellt wird, es bleibt im Kreislauf. Die Produkte werden so gestaltet, dass sämtliche eingesetzte Materialien entweder in ihre Bestandteile zerlegt und wiederverwertet werden können. In den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt werden können. Auf diese Weise ist eine nahezu 100%ige Rückgewinnung möglich. Es werden praktisch keine neuen Rohstoffe benötigt.

Um dieses Prinzip umzusetzen sind auch Produktdesigner gefragt, innovative Ideen zu entwickeln und so quasi das neue EcoDesign zu etablieren. So hat der Designer die Möglichkeit einen bedeutenden Beitrag sowohl in Sachen Ökonomie als auch zur Ökologie beizutragen.

Durch entsprechende Gestaltung kann dem Verbraucher eine Alternative geboten werden. Statt wie bisher Dinge einfach zu verbrauchen und sie dann weg zu werfen, kann er sie im Grunde gebrauchen so lange er möchte und dann in den Materialkreislauf zurückgeben, damit wieder neues draus entsteht.

Da die Rohstoffe im Kreislauf bleiben und immer wieder verwendet werden, senkt dies natürlich die Produktionskosten und dies wiederum beeinflusst die Preise positiv. Hersteller und Verbraucher profitieren also beide und die Natur sowieso.

Der Glaube, der sich ja immer noch hartnäckig hält, das Ökologie teuer ist, ist ein Irrtum. Dafür gibt es genug Beispiele. Denn meist ausgeblendet werden die Kosten, die die Umweltzerstörung, die Ausbeutung der Rohstoffe usw. nach sich zieht. Kluges, vorausschauendes Wirtschaften rechnet sich, für alle.

Ein einfaches Beispiel, das Öko eben nicht teuer ist bzw. sein muss: Der konventionelle Milchbauer bringt seine Kühe mit Hochleistungs-Kraftfutter (dass er zukaufen muss) und die Kühe nur schlecht vertragen, zu unnatürlichen Milchleistungen. Die Folge, immer mehr Kühe bekommen gesundheitliche Probleme, die Tierarztkosten nach sich ziehen. Und, die Kühe werden selten älter als fünf Jahre.

Der Bio-Bauer hingegen füttert mit Gras und Heu, hat zwar pro Jahr weniger Milchleistung, aber seine Kühe werden deutlich älter und sind weniger krank und „glücklicher“ sind sie sicher auch. Unter dem Strich hat die Bio-Kuh über die längere Lebensdauer mehr Milch produziert und der Bio-Bauer steht besser da. So viel zum Thema Öko ist unwirtschaftlich.

Mein Fazit: Cradle-to-Cradle gehört die Zukunft. Unternehmen, die danach wirtschaften und handeln, werden sicher in Zukunft „normale“ nachhaltig arbeitende Unternehmen als halbherzig dastehen lassen. Also auch ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Zum Schluss, beispielhaft ein deutsches Unternehmen, dass zumindest schon Produkte (Bio-Baumwoll-Shirts) nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip anbietet: TRIGEMA.

Bei Textilien bedeutet Cradle-to-Cradle übrigens, dass das Textil am Ende des Lebenszyklus zu einem neuen Kleidungsstück oder Accessoire verarbeitet wird und so einen Neuanfang bekommt.

Nachhaltige Werbung, nachhaltiges Grafikdesign

Wie kann man nachhaltig(er) werben?

Leider hat sich der Begriff „Nachhaltig/Nachhaltigkeit“ ziemlich abgenutzt. Alles mögliche und unmögliche wird damit betitelt. Kein Wunder, dass sich manch einer nur noch genervt abwendet, wenn er „nachhaltig“ liest. Schade. Denn nach wie vor finde ich, gibt es kein Wort, dass die Idee dahinter besser umschreibt. Alternativen, die auch im Gebrauch sind, aber nicht alles in einem umschreiben: Grün, Bio, Öko, Umweltfreundlich, fair, sozial, ganzheitlich, manchmal auch gesund.

Nach dem kleinen Exkurs zurück zu meiner Frage:  Wie kann man nachhaltig(er), damit meine ich vor allem umweltfreundlicher, werben?

1. Ressourcen schonen: Als erstes sollte man genau überlegen, was und wen will ich wo erreichen (natürlich nicht nur in Bezug auf Nachhaltigkeit)? Welche Werbe-
medien sind am geeignesten? Welche besonders umweltfreundlich? Sind z.B. wirklich Großauflagen von Flyern nötig? Gibt es womöglich viel zu viel Streuver-
luste? Ist ein anderes Werbemedium vielleicht besser geeignet? Will ich die breite Masse ansprechen oder sehr exakt die jeweilige Zielgruppe und benötige so weniger Werbematerial. Qualität vor Quantität?

Mit diesen Überlegungen, lassen sich erste Ressourcen sparen und auch die Investitionen kleiner halten.

2. Ist die Entscheidung zugunsten des einen oder anderen Werbemediums ge-
fallen, ich gehe beispielhaft mal von einem Flyer aus, kommen wir zum nächsten Punkt: Nachhaltige Gestaltung. Grafik-Designer oder Werbeagenturen unter-
scheiden sich nicht nur in Preis und Leistung, sondern auch in Sachen Umwelt-
freundlichkeit. Denn je umweltfreundlicher, nachhaltiger das Büro arbeitet, umso umweltfreundlicher wird natürlich auch Ihr Flyer sein. Mehr noch: Setzen sie in der Gestaltung Farbe sparsam sein, verzichten wenn möglich auf aufwändige Beschichtungen, wird der Flyer noch umweltfreundlicher.

Mehr Infos und Tipps zum Grünen Büro: „Grünes Büro“ bzw. zu nachhaltigem Grafikdesign lesen Sie auf meiner Website. Zusätzlich habe ich die „Charta für Nachhaltiges Design“ des ADG unterzeichnet.

3. Umweltfreundlicher Druck: Hier sollten Sie sich für eine Umweltdruckerei entscheiden, möglichst eine zertifizierte. Auf jeden Fall sollte sie nicht nur Recyclingpapier oder FSC-Papier anbieten. Sondern auch Öko-Farben für den Druck verwenden, geschlossene Kreisläufe (Wasserverbauch etc.), grünen Strom nutzen, Versand mit Go Green usw. Und, wenn möglich sollte sie in Ihrer Nähe angesiedelt sein, das schont die Umwelt durch verringerte Emissionen beim Transport.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit einge Denkanstöße für Ihre nachhaltige(re) Werbung geben. Am umweltfreundlichsten wäre es natürlich, wir würden ganz auf Werbung verzichten. Aber das wird kaum möglich sein, denn wie sollen potenzielle Kunden von unseren Dienstleistungen/Produkten erfahren?

PS: Übrigens: Umweltfreundliche Printwerbung muss nicht teurer sein als konventionelle.

nachhaltiges Grafikdesign, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Gestaltung: Bei jedem Werbemedium gilt es andere Schwerpunkte zu berücksichtigen

Damit Werbung wirkt, gut und schnell aufgenommen werden kann, gilt es einige Punkte bei der Gestaltung zu berücksichtigen. Ein Buchcover beispielsweise wird anders wahrgenommen als ein Plakat, eine Anzeige oder ein Flyer. Es ist daher enorm wichtig die unterschiedlichen Umfelder und Wahrnehmungen beim Layout zu berücksichtigen.

Zwei Beispiele dazu: Ein Plakat wird in der Regel nur im Vorrüberfahren wahr-
genommen. Man hat also nur wenige Momente, um das Wesentliche zu erfassen. Also ist es von besonderer Bedeutung, nur die wichtigsten Infos entsprechend groß und in einer gut leserlichen Schrift zu gestalten. Die Aufteilung des Plakats sollte übersichtlich und gut strukturiert sein und einen Eyecatcher haben. Das kann mit einer besonders aufmerksamkeitsstarken Farbgestaltung erreicht werden, mit einer starken Headline oder auch mit einem Foto, einer Illustration.

Einen Flyer hingegen schaut sich der Inte-
ressent viel länger an. Um das Interesse des potenziellen Kunden aber erst einmal zu wecken, ist es besonders wichtig eine aufmerksamkeits-
starke Titelseite
zu ge-
stalten. Auch hier gilt im Prinzip das gleiche. Eine interessante Headline, ein starkes Foto oder eine Grafik, eine pas-
sende Farbe zu wählen. Selbstverständlich immer unter Berücksichtigung der Corporate Identity. Man kann bei einem Flyer zusätzlich Aufmerksamkeit schaffen und zusätzlich von der Konkurrenz abheben, in dem man ein besonderes Format wählt. Zum Beispiel ein kreisrunder Flyer, ein Überformat, das einige Zentimeter größer ist als ein DIN lang-Standard-Flyer oder eine Ausstanzung in Form eines Motivs auf der Titelseite. Auch die Haptik spielt eine Rolle bei der Gestaltung. So kann z.B. ein Flyer mit einem besonderes strukturierten Papier aufgewertet werden. Oder man kann einen Teilbereich mit einer anderen Oberfläche versehen.

Auch die Leserichtung und die Platzierung von Logo, Schrift und Fotos spielt eine bedeutende Rolle. Denn vieles wird vom Unterbewusstsein wahrgenommen und entsprechend verarbeitet und eingeordnet.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten und viele Punkte, die bei einer guten und erfolgreichen Gestaltung zu berücksichtigen sind.