Off Topic

Frühjahrsputz im Büro

Büro, Schreibtisch, Efeu, Mouse

Am Sonntag hat es mich gepackt, ich habe endlich meinen Schreibtisch, Rollcontainer, Ordner & Co. aufgeräumt. Herrlich, wie viel Luft und Platz plötzlich wieder ist. Was sich mit der Zeit so alles angesammelt hatte … tztzt …

Gedanken und Ideen können endlich wieder frei fließen – ohne optische Ablenker und Sucherei 🙂

Nun habe ich nicht nur ein toll aufgeräumtes Büro, es haben sich auch Dinge gefunden, die ich längst nicht mehr auf dem Radar hatte … Nebenbei bekam auch alles einen festen Platz. Ein Karton mit sämtlichen Papiermustern. Zeichenwerkzeug ist sortiert und hat einen einzigen Platz bekommen usw.

Sogar mein Efeu wurde ein Opfer des Frühjahrsputzes, habe ihn vom Schreibtisch wieder komplett ans Fenster verbannt, er war schon drauf und dran mich „einzuwuchern“ 😉 Hoffentlich bleibt das auch so schön aufgeräumt …

Und, getreu meiner Überzeugung kreativ (künstlerisch) zu sein und dabei immer auch an die Umwelt zu denken bzw. an die Möglichkeiten beides miteinander zu verknüpfen, habe ich mir als Erinnerung das „Green Book“ und „PopART“ auf den Schreibtisch gestellt.

Glaubt es mir, nicht nur eine Kleiderschrank-Aufräum-Aktion kann sehr befreiend sein, auch das Büro einer Frühjahrskur zu unterziehen kann sehr erfrischend und befreiend sein.

In diesem Sinne, einen nachhaltig, aufgeräumten Frühling!

nachhaltiges Grafikdesign

Inspiration – Idee komm raus

Zurzeit sammele ich in jeder freien Minute Ideen für meine neue Website, die so ganz anders werden wird als die aktuelle. Es war zwar ohnehin geplant zu meinem 10-jährigen Jubiläum einiges zu verändern, zu erneuern, so auch die Website, aber dank der Adobe Creative Suite mit den unendlich vielen Möglichkeiten, gab es noch mal einen zusätzlichen Push-Effekt für ein „ganz anders“ :-).

Ich scribble Ideen, die mir gelegenttlich einfach so zufliegen und natürlich hole ich mir ganz gezielt Inspiration aus den unterschiedlichsten Quellen. Den Suchen- und Finden-Prozess liebe ich am meisten an meiner Arbeit, vor allem wenn die Ideen nur so sprudeln. Allerdings ist dies auch meist der Zeit intensivste Teil meiner Arbeit. Denn, wenn ich erst einmal eingetaucht bin in die Tiefen der Inspiration, vergesse ich schnell Raum und Zeit und dann sind ein paar Stunden gar nichts …

Website-Inspiration-3 Website-Inspiration-1 Website-Inspiration-2Ich blättere in div. Zeitschriften und Magazinen, in Fach- und Kunstbüchern, aber auch gut gemachte Werbeanzeigen in der Tageszeitung und Publikumszeitschriften, Filme, Videoclips, Designtagebücher inspirieren mich. Nicht zu vergessen, die weiteren 1001 Möglichkeit im Internet zu recherchieren nutze ich ebenfalls.

Und dann wären da noch die schönen Papiermuster in den tollsten Farben und Strukturen – schade, dass man die Haptik am Bildschirm nicht wirklich erlebbar machen kann … meine Steinsammlung und die vielen Naturfotos.  Ja, und selbst so profane Alltagsgegenstände wie Kaffeetassen, Servietten und ähnliches inspirieren mich gelegentlich 🙂

Bevor ich mich jedoch an den Computer setze und zur Tat, sprich Umsetzung setze, zeichne ich ganz altmodisch mit Stiften. Besonders gern mit dem Edding 1800 weil er so schön fein ist. Filzstifte, Bleistifte, Buntstifte und manchmal auch Wasserfarben kommen zum Einsatz. Buchstaben werden ausgeschnitten oder auch ganze Wörter. So entwickeln sich manchmal ganz nebenbei aus den Ideensammlungen fast schon kleine „Kunstwerke“ 😉

Sobald  meine Ideensammlungen und Scribbles eine klare Richtung bekommen, ich mich für ein Konzept und Layout entschieden habe, den roten Faden sehe, werde ich Euch am Entstehungsprozess meiner neuen Website weiter teilhaben lassen.

PS: Auf den Fotos links seht ihr einige meiner Inspirationsquellen und Skizzen, u. a. novum, PAGE, Chip Webdesign, Pop Art von Taschen …

Umweltfreundliche Grußkarten, Weihnachten

Ideen für Weihnachtskarten

Wenn ich die Kataloge der Verlage für Kunden-Weihnachtskarten durchschaue, in Geschäften stöbere, auch zur Inspiration für meine Weihnachtskarten, finde ich zwar viele schöne Kartenmotive, aber der größte Teil ist sehr ähnlich und damit austauschbar. Aber das möchte wohl niemand, austauschbar sein, oder?!

Nun sind wir nicht davor gefeit, auch ich natürlich nicht, dass was wir irgendwann, irgendwo gesehen haben komplett aus unserem Hirn einfach verbannen können. So kommt es, dass sich viele Motive ähneln. Muss aber nicht.

(c) heidrun lutz | http://www.4plus-marketingservice.de

Ein paar Denkanstöße für andere Weihnachtskarten

Format: Es muss nicht immer DIN lang oder DIN A6 sein. Wie wär‘s mal quadratisch oder rund? Oder eine individuelle, gestanzte Form?

Material: Statt bedrucktem Papier, wie wäre es mit einem naturbraunen Papier? Recyclinggraues oder strukturiertes Papier. Farbiges Papier mit Einschlüssen von Pflanzenteilen oder Samen. Handgeschöpftes Papier. Bambus- oder Hanfpapier. Papier aus Schafwolle, ja auch das gibt es. Oder Postkarten aus Holz. Gibt es in div. Varianten und Holzarten. Oder Papier, das wie Holz anmutet.

Haptik: Prägungen, Ausstanzungen, in Kombination mit schönen, hochwertigen Papieren (oder Holz): sehr edel.

Farbe: Warum immer Grün und Rot? Gut, es sind die Klassiker. Aber warum nicht dezente Beige- und Brauntöne in Kombination mit Weiß oder auch Schwarz? Wirkt auch sehr edel. Oder poppig bunt kann auch sehr schön und anders sein, und natürlich jede andere Farbe. Ganz nach Vorliebe oder passend zum Corporate Design, also in den Hausfarben.

Handmade: Zumindest bei kleineren Auflagen ist eine händisch gestaltete Karte eine schöne Alternative. Zum Beispiel im Scrapbooking-Look oder mit Weihnachtsmotiven bestempelt. Auch größere Auflagen sind möglich, sie könnten zum Beispiel von einer sozialen Einrichtung produziert werden. So tun sie gleichzeitig Gutes.

Stil: Klassische Fotos mit Winterlandschaften, Weihnachtsbäumen & Co. sind zwar hübsch, aber leider eben austauschbar. Wenn man es mag und es zum Unternehmen passt, können „schräge“ Weihnachtsmotive eine interessante Alternative sein  (z. B. ungewöhnliche Aufnahmewinkel, Farben usw.). Am meisten Spielraum bietet jedoch die individuelle grafische Gestaltung. Im Prinzip ist alles möglich. Minimal im Zen-Look, als Comic oder auch die Themen Frieden/Umwelt als Weihnachtsmotiv sind denkbar. Oder Kombinationen aus Fotos, Grafiken, Material, Farbe usw. bieten unendlich viele Möglichkeiten.

Adventskalender-Karten.

BeigabenKleine Aufmerksamkeiten wie ein Tütchen mit Tee, Glühweingewürz, kleine Schoki, Samen, Nüsse, ein eigenes Produkt usw. oder den Hinweis für ein soziales oder Umwelt-Projekt, das sie unterstützen.

Last but not least: Das Außen, die Gestaltung der Briefumschläge passend zur Weihnachtskarte oder transparente Umschläge machen die Weihnachtspost „rund“.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Interesse an individuellen, anderen Weihnachtskarten, dann freue ich mich auf Ihre eMail an:
h.lutz [at] 4plus-marketingservice.de

nachhaltiges Grafikdesign

Visitenkarten: Auffällig. Anders. Nachhaltig.

Wer erfolgreich werben will, muss sich von der Masse abheben. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Visitenkarten gehören zum guten Ton im Geschäftsleben. Sie werden meist beim Erstkontakt zur Vorstellung ausgetauscht. Sie sind zusammen mit Ihrer eigenen Person, das erste Bild, das man sich von Ihnen macht. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck bekommen Sie nicht. Deshalb kommt der Gestaltung der Visitenkarte eine besonders wichtige Aufgabe zu.

Ihre Visitenkarte sollte nicht nur grundlegende Informationen zur Verfügung stellen. Die Gestaltung sollte möglichst originell und einprägsam sein, natürlich im Rahmen des Corporate Design. Einzigartig, unverwechselbar, anschaulich, verständlich.

Ist Ihr Unternehmen international tätig, ist es zudem wichtig, dass die Gestaltung auch auf globaler Ebene funktioniert.

Eindruck & Ausdruck: Meine Visitenkarte. Das bin ich.

Allzu oft sehe ich langweilige Karten, die mehr oder weniger austausch-
bar sind und noch öfter wird die Rückseite nicht genutzt. Das ist schade. Denn das ist verschenkter Werbeplatz. Zum Glück gibt es auch viele tolle Beispiele, und richtig ausgefallene Ideen, die bestens im Gedächtnis haften bleiben.

So genug der „Vorrede“: Hier kommt meine Ideensammlung zur anderen Gestal-
tung von Visitenkarten.

Material: Papier/Karton (klar, das naheliegendste), Metall, Kunststoff, Holz (MicroWOOD ®), Filz, Gummi, Leder, Keks-/Kuchenteig, Esspapier (Oblaten) …  Sicher fallen Ihnen noch mehr bedruckbare Materialien ein.

Veredelungen/Oberfläche & Details: Ausstanzungen, Blindprägung (erhaben oder tief), unterschiedliche Papiersorten (Vorder-/Rückseite), Papier mit markanten Oberflächenstrukturen wie z. B. Seidenoptik, mit Stoffeinschlüssen, Rillen, Sandpapier-Streifen (Feile) usw. Seed Paper sind ebenfalls eine wunderbare Idee – nicht nur für Visitenkarten. Es sind im Papier Samenkörner eingeschlossen, die Karte kann dann ähnlich wie ein Saatband verwendet werden. So wird die Visiten-
karte grün oder bunt – je nach Samenmischung:  www.botanicalpaperworks.com

Extras fürs Auge und die Haptik: eine Öse, ein Band, aufgeklebter Teebeutel, Bonbon, Kaugummi, Briefmarke, Glücks-Cent, Blüte …

Auch Duft(lack) kann eine schöne Idee sein.  Oder Visitenkarten mit  Mehrwert, zum Beispiel mit QR-Code, mit Gutschein (bei Vorlage gibt es ein Geschenk), mit Bonusangebot oder Bonussammelkarte auf der Rückseite.

Formen: Es muss nicht immer die Standard-Kartenform und –größe sein. Warum nicht rund, dreieckig, oval, sternförmig usw.? Oder in Form einer Figur (2D oder 3D), in Blattform, Bierdeckel/Untersetzer, Ansteck-Button, USB-Stick, eine Karte mit integriertem Werkzeug, ein Lineal, Lesezeichen, ein Brillenputztuch,  Streichholzbriefchen, Brillenetui, Pillenbox, Flaschenöffner, Zettelbox (Deckel als Visitenkarte zum abtrennen), Feuerzeug, Mini-CD.

Ich könnte mir auch eine Spardose vorstellen (z. B. in Hausform), eine kleine Dose/Box mit essbarem Inhalt, eine Samentüte oder  eine verpackte Gewürzprobe, ein Rakel, jeweils mit aufgedruckten Visitenkarten-Infos. Auf diese Weise haben Sie sogar Werbegeschenk und Visitenkarte in einem.

Die Rückseite könnte mit Ihrem Adressaufkleber zum abziehen bestückt sein, ein Kofferanhänger sowie viele andere Dinge des täglichen Lebens sind denkbar.

Verarbeitungsarten: Außer dem üblichen Farbdruck, Stanzungen, Prägungen usw. finde ich es auch schön, einen schicken Karton (oder handgeschöpftes Papier) einfach zu bestempeln und/oder per Hand zu beschriften (evtl. nur den Namen). Oder sogar einfach nur ein zweifarbiger Karton mit einem auffälligen Symbol plus die www-Adresse. Also ganz reduziert.

Oder eine „mehrfache“ Visitenkarte, in der Größe einer Postkarte mit vier vorge-
stanzten/perforierten Visitenkarten zum Heraustrennen und weitergeben.

Oder Kombinationen aus den verschiedenen genannten Materialien, Formen, Veredelungen und Verarbeitungsarten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Visitenkarten für alle Sinne.

Einige Links zur weiteren Inspiration:
www.sinn-frei.com  |  tipps-kreative-visitenkarten www.sloganmaker.net

Last but not least, noch ein Wort zur Nachhaltigkeit. Viele von den vorgeschlagenen Ideen sind nicht nur besonders auffällig, sondern auch im besten Sinne nachhaltig.

Papier: FSC oder Recyclingpapiere gibt es in großer Auswahl.

Druck: möglichst klimaneutral, mit Ökofarben. Besonders nachhaltig wird es, wenn die Druckerei z.B. mit Ökostrom arbeitet oder sogar selber Ökostrom erzeugt, Regenwasser nutzt, nach Umweltaudits usw. zertifiziert ist und Geräte nutzt, die besonders schonend mit Ressour-
cen umgehen und langlebig sind.

Apropos Langlebigkeit, auch ein wichtiger Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit: Ein besonders robustes, hochwertiges Papier evtl. noch mit einer umweltfreundlichen Folienkaschierung versehen oder eine Holz-Visitenkarte ist zwar teurer als ein Standardpapier. Dafür aber langlebiger, was wiederum Ressourcen spart und damit umweltfreundlicher ist. Und auch länger bei Ihren Kunden gut aussieht!

Vielleicht habe ich Ihnen jetzt ja Lust auf mehr gemacht. Interesse an anderen, auffälligen, nachhaltigen Visitenkarten? Dann freue ich mich auf Ihre Anfrage.