Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Kundenliebe?! Liebst du deine Kunden?

Sicher wird jede Geschäftsfrau oder –mann behaupten: „Ja natürlich liebe ich meine Kunden, schließlich lebe ich von ihnen.“ Oder so ähnlich. Aber: Was versteht ihr unter Kundenliebe?

Ein paar Fragen, die den Weg weisen könnten: Ist der Kunde bei euch wirklich (noch) König? Wie sieht es mit dem Service aus? Wie geht ihr mit Reklamationen um (kann ja schließlich immer mal etwas schief gehen)? Wie bemüht seid ihr, eure Kunden zufrieden zu stellen? Bedankt ihr euch, mit Worten oder auch mit kleinen Aufmerksamkeiten? Was tut ihr dafür, damit eure Kunden gerne wieder zu euch kommen. Euch beauftragen, eure Produkte oder Dienstleistungen kaufen? Oder …? Überlegt mal!

Liebe ICH meine Kunden? Ja auf jeden Fall. (Und meine Arbeit, das gehört untrennbar zusammen finde ich.)  Andererseits: Bei Kunden von Liebe zu sprechen, das ist vielleicht doch etwas übertrieben. Hm …

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(Mehr zu meinem Jahresmotto „Liebe“ lest ihr hier >>)

Wenn ich so darüber nachdenke, es ist schon ähnlich wie in der Liebe zum Lebenspartner: Von Liebe kann man wohl sprechen, wenn hier wie dort eine gegenseitige Zuneigung und Wertschätzung vorhanden ist. Ein ausgeglichenes Geben und Nehmen. Und, das Ziel gemeinsam etwas zu erreichen, wovon beide Seiten profitieren. So in etwa würde ich Kundenliebe umschreiben.

Wie ich meinen Kunden zeige, dass ich sie liebe? Ich möchte, dass sich meine Kunden bei mir gut aufgehoben fühlen, dass ich sie wertschätze. Ehrlichkeit (also z.B. auch sagen, wenn ich etwas nicht gut finde), aufmerksames Zuhören, auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse eingehen, auf Augenhöhe sein, authentisch sein! Danke sagen. – Ich freue mich jedes Mal mit meinen Kunden, wenn ein Projekt abgeschlossen ist und meine Kunden zufrieden oder sogar begeistert sind und meine Arbeit hilft, Ihr Business voran zu bringen. So schließt sich der Kreis.

Weil kleine Geschenke bekannterweise die Freundschaft bzw. die Liebe erhalten (helfen), gibt es zu meinem 15-jährigen Jubiläum (das ich letzten Monat vollendet habe) eine Verlängerung, eine 13. Jubiläums-Aktion …

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Also, wenn ihr gerade etwas plant in Sachen Print- oder Onlinewerbung, meldet euch bis spätestens *31. Januar 2019 und profitiert von meiner letzten Jubiläumsaktion!

Off Topic

Made in Germany: die bessere Wahl … ?!

… oder: Eine Woche ohne Telefon.

Heute möchte ich live aus dem Büroalltag berichten. Für alle Leidensgenossen, die Geschichte hat ein Happy End!

Gut gelaunt und bereits die ersten Ideen für ein neues Projekt im Kopf, setze ich mich Montag an meinen Computer. Das Telefon klingelt. Ich gehe ran. Tot. Kein Mucks. Nichts. Na prima denke ich, die Woche fängt ja gut an. Ich mir das Display genauer angeschaut, sieht alles normal aus. Hm … Also lege ich das Mobilteil wieder auf die Basisstation und vermute erst einmal, dass das Unternehmen mit dem großen „T“ irgendwo eine Leitung angebaggert hat.

Denke gar nicht weiter drüber nach, bis ich einen Kunden anrufen will. Die Macht der Gewohnheit. Hole mir das Telefon. Noch immer alles tot. Das Telefon gibt noch nicht mal ein Knacken oder Rauschen von sich. Also prüfe ich alle Kabel, Anschlüsse und Stecker. Alles bestens. Am Router leuchtet die Kontrolleuchte auch grün. Also ist es dieses Mal nicht der Telefonanschluss.

Da ich auch per Handy (extrem schlechte, schwankende Funkverbindung) nicht telefonieren kann, gehe ich kurzerhand auf Suche im www nach einem neuen Telefon, da meines ganz offensichtlich hinüber ist. Schnell ist ein Modell von Siemens gefunden, das mich überzeugt. Extra Stromsparend und mit reduzierter Funkstärke usw. Bestellung losgeschickt. Zwei Tage später ist das neue Gerät da. Super! Die Freude ist groß. Leider währt diese nur kurz. Denn auch das neue Telefon ist mausetot.

„Das kann doch nicht wahr sein!“ denke ich und zweifle schon an meinem Verstand. Haben sich jetzt alle Telefone gegen mich verschworen? Was hilfts. ich gehe noch einmal alle Installationsschritte durch. Versuche es mit den Tipps zur Fehlerbehebung. Nichts. Da könnte man glatt aus der Haut fahren. Was tue ich? Schreibe eine Mail an den Kundenservice von Siemens und auch an den Lieferanten. Da es mir aber zu lange dauert, bis eine Antwort kommt, habe ich einfach mal das Telefon von meinem Freund angeschlossen. Perfekt. Es funktioniert. Ich bin nicht blöd 😉 Bin ja auch gar nicht blond 😉 Wieso zweifele ich da an mir? Typisch Frau …

Die für mich einzig logische Schlussfolgerung – auch nach Recherchen in div.  Foren – die Akkus sind offenbar hinüber. Und, was muss ich da auf den kleinen Dingern lesen? „Made in China“, da wird mir so einiges klar … Ich will ja nicht behaupten, alles aus China ist Schrott, aber gerade bei Akkus habe ich im Netz etliche Postings gelesen, dass Probleme mit chin. Akkus nicht gerade selten sind. Auch bei einm Batterienhersteller in meiner Nähe gab es schon häufiger Probleme mit chinesischem Material …

Fein denke ich mir, jetzt weiß ich wenigstens woran es klemmt, kann aber kaum warten, bis ich Ersatz bekomme.  Das Wochenende steht vor der Tür und das würde weitere Tage ohne Telefon bedeuten. – Ist nicht gerade prickelnd, wenn man tagelang für seine Kunden nicht erreichbar ist. – Also ziehe ich heute los zum nächsten Telefonladen. Dort prüft man netterweise die Akkus. Ergebnis: Sie bringen es gerade mal noch auf 60 Prozent Leistung, was dem Telefon offenbar nicht genügt. Also kaufe ich neue.

Kaum zuhause., sofort ans Telefon. Akkus rein. Ja!!! Jippi!!! es geht!

Inzwischen hat sich auch der Händler gemeldet und ist bereit die Kosten für die Akkus zu übernehmen. Die Akkus sind übrigens aus Deutschland, von Ansmann. Ich habe in all meinen Geräten die Akkus von Ansmann (kann man z.B. auch bei  www.memo.de bestellen) und kann die guten Testergebnisse nur bestätigen (auch wenn ein netter Kontakt meint, sie würden schnell Verluste bei Lagerung haben …). Made in Germany ist meiner Meinung eben doch besser – zumindest als Made in China.

Auch der Kundenservice von Siemens hat sich inzwischen gemeldet mit Tipps und mit dem Angebot kostenlos neue Akkus zu schicken.

Mein Fazit: Auch wenn mich das Thema „Telefon“ diese Woche ziemlich geärgert hat, so bin ich jetzt versöhnt, weil alle Beteiligten gut und hilfsbereit reagiert haben und sich wieder einmal gezeigt hat, besser man setzt gleich auf Qualität. Falls Mitarbeiter von Siemens meine Zeilen lesen: Mein Tipp – bauen sie in Zukunft besser deutsche ode andere hochwertige Akkus in die Telefone und verkauft sie, wenn es sein muss, lieber ein paar Euro teurer. Zumal die zwei Akkus „nur“ 7,50 Euro kosteten und im Großhandel sicher um ein vielfaches günstiger sind.

PS: Bei dem alten Telefon hat sich herausgestellt, dass die Basisstation das Problem, sprich defekt, war. Die Ladefunktion war kaputt.