Weihnachten

Advent, Advent …

… bald das erste Lichtlein brennt.

Ja, der erste Advent ist nicht mehr weit, in zwei Wochen brennt bereits das erste Lichtlein. Eigentlich mag ich die Vorweihnachtszeit sehr. Wenn die Wohnung und auch das Büro, der Arbeitsplatz, einen weihnachtlichen Touch mit ein wenig passender Deko bekommt. Gerne zünde ich, sobald es dunkel wird eine (Duft)kerze an, knabbere das eine oder andere selbst gebackene Plätzchen …

Plätzchen, Schokolade, Nüsse

Das Rezept für die Schoko-Walnuss-Plätzchen gibt es hier.

Aber: Leider klappt es mit der besinnlichen, weihnachtlichen Stimmung nur bedingt. Da gerade die Vorweihnachtszeit sehr arbeitsintensiv ist, wie ihr euch vermutlich denken könnt. Vor allem Weihnachtskarten sind sehr gefragt, und nicht nur die aus meiner jeweiligen Kollektion, sondern die meisten sind individuell gestaltete Karten.

Gerade im Moment habe ich eine sehr spezielle Karte in Arbeit. Ein edles, hochwertiges Papier, mit Stanzung (das Logo wird Bestandteil der Kartengestaltung) und Folienkaschierung für einige weihnachtliche Elemente als Highlight auf der Vorderseite. Ja ich weiß, Folie ist nicht wirklich umweltfreundlich. Aber ausnahmsweise zu Weihnachten drücke ich mal ein Auge zu.

Wie steht ihr eigentlich zu Weihnachtsgrüßen an Kunden und Geschäftspartner?

Manche Unternehmer verschicken ja gar keine Weihnachtsgrüße mehr, weil sie der Meinung sind, die Karten kosten nur extra Geld, landen ohnehin gleich im Papierkorb und sind damit überflüssig. Ganz Unrecht haben sie damit sicher nicht. Dennoch, wie bei aller Werbung, so gilt auch für Weihnachtsgrüße: ANDERS als andere, dann wird garantiert auch ihre Weihnachtskarte positiv wahrgenommen, der Empfänger freut sich über die Grüße, dass sie an ihn gedacht haben.

Auch ich bin da keine Ausnahme, ich freue mich über jede Weihnachtskarte, vor allem solche, die sichtbar individuell gestaltet sind. Besonders schön finde ich, wenn sie sehr persönlich wirken und vielleicht sogar ein handschriftlicher Gruß auf der Karte ist.

Weihnachten, Danke, Zusammenarbeit

Genau diese Haltung hat auch mein Kunde, der die oben erwähnten „ausgefallenen“ Weihnachtskarten von mir gestalten/produzieren lässt. Ihm war/ist es wichtig, dass sie deutlich aus der Masse herausstechen, dass sie individuell gestaltet sind und das Corporate Design berücksichtigt wird. Zudem werden alle 500 Karten persönlich, handschriftlich mit individuellen Grüßen versehen. Das fällt garantiert auf und wird sicher sehr positiv zur Kenntnis genommen.

Übrigens, ich hebe besonders schöne Karten auf und lasse sie mindestens bis zum Jahreswechsel auf meinem Schreibtisch stehen. Eine gut gemachte, individuelle Weihnachtskarte hat also durchaus auch Werbewirkung! Oder, schicken sie doch einfach ein paar Wochen nach Weihnachten „Jahresgrüße“ mit einem Dankeschön an ihre Kunden, das fällt sicher noch mehr auf.

In diesem Sinne, schon jetzt eine schöne Vorweihnachtszeit (denn wer weiß, wann ich wieder Zeit habe, mich zu Wort zu melden)!

PS: Auch meine Weihnachtskarten aus der diesjährigen Kollektion sind selbstverständlich individualisierbar.

Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Lesetipp: Zwei neue „grüne“ Umweltmagazine

(c) Stiftung Unternehmen Wald e.V.

Mein erster Tipp das „Wald-Magazn„.

Das neue Magazin „Wald“ ist ab dem 19. September im Handel erhältlich und ist nach eigenen Angaben: „… das Magazin für Menschen, deren Freude am Leben eng mit dem bewussten Genießen der Natur verbunden ist. Und mit der Freude, diese zu schützen.“ Es soll 4 mal jährlich erscheinen und kostet als Abo 26,00 Euro.

Eine Leseprobe gibt es hier: www.wald.de/magazin

Mein zweiter Tipp: „SHARE„.

Seit Juli auf dem Markt, das neue Magazin "SHARE" ... Wer teilt, hat mehr vom Leben ...umweltfreundlicher ist auch :-)
(c) Burda Services GmbH

Seit Juli ist es auf dem Markt, das neue Magazin „SHARE“ … Wer teilt, hat mehr vom Leben heißt der „Aufmacher“. Und, umweltfreundlicher ist auch. Leihen und tauschen statt kaufen. Gut leben, Gutes tun, damit präsentiert sich das „grüne“ Lifestyle-Magazin für ein neues Lebensgefühl.

Auch hierzu gibt es eine Leseprobe: www.lets-share.de/magazin-leseprobe

Übrigens: Mehr Tipps zu „grünen“ Themen, wie grünes Büro, nachhaltige, grüne Werbung, umweltfreundlich Leben, DIY, Recycling, Upcycling gibt es an meinem Pinboard, schaut mal rein: www.pinterest.com

Off Topic, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Footprints: Sinn oder Unsinn?

Vor einigen Tagen las ich von einem neuen Footprint, den Slavery Footrpint und sofort stellte sich bei mir so ein Gefühl von Inflation ein … Noch ein Footrpint? Hm …

Waterfootprintwww.waterfootprint.org
Ökologischer Footprintwww.footprint-deutschland.de
 Carbon Footprint: www.carbonfootprint.com
Slavery Footprintslaveryfootprint.org

Die beiden erst genannten Footprints gibt es ja schon länger und sind auch vielen Menschen bekannt, sicher auch der Carbon Footprint. Der Slavery Footprint ist meines Wissens nach noch relativ neu. – Die Website ist übrigens ansprechend und informativ gestaltet. – Den Test mal durchgespielt, kam ich auf eine niedrige zweistellige Zahl „Sklaven“ die für mich arbeiten. Hätte ich nicht gedacht. Es gibt also noch Optimierungspotenzial wie es scheint. Obwohl …

(c) Foto Heidrun Lutz - www.4plus-marketingservice.de
(c) Foto Heidrun Lutz – http://www.4plus-marketingservice.de

Ich fahre kaum Auto (ganz ohne geht es auf dem Land leider nicht), bin viel zu Fuß unterwegs, stimme mich mit meinen Kunden nahezu ausschließlich per Telefon, Mail oder Skype ab, esse so gut wie kein Fleisch, kaufe saisonal, wenn möglich regional und überwiegend Bio ein, mein Strom kommt aus regenerativer Energie von einem regionalen Anbieter, ich achte auf Langlebigkeit der Produkte, kaufe Recycling-Produkte oder upcycle auch das eine oder andere 🙂 Es gibt praktisch keine Essensreste dank Wochenplan, kaufe fairen Kaffee, stromsparende Produkte fallen mir noch ein … usw. Da ich hier niemanden mit ellenlangen Auflistungen langweilen will, belasse ich es bei diesen Beispielen  😉

So bleibt nach dem „Test“ ein durchaus schlechtes Gewissen …  Also wozu Footprints? Wozu noch ein Footprint? Damit wir uns selbst bei umsichtigem Verhalten trotzdem schlecht fühlen? Wem ist damit gedient?

Oder soll der Slavery Footprint (wie auch die anderen) einfach „nur“ das Bewusstsein schärfen? Jedoch überfordert es selbst mich, alle Aspekte der div. Footprints beim Einkauf  zu berücksichtigen, es ist einfach zu viel. Wie muss es dann erst dem Otto-Normal-Verbraucher gehen, der sich nicht so viel mit Umweltthemen auseinandersetzt wie ich?

Mein Fazit: Footprints können das Bewusstsein schärfen, was woher kommt, wer unter welchen Umständen für welches Produkt arbeitet und was an Ressourcen verbraucht wird und können dazu beitragen, umweltbewusster einzukaufen. Jedoch das Problem der Überforderung bleibt.

Andererseits, eigentlich ist es relativ einfach den öko- und sonstige Fußabdrücke möglichst klein zu halten, indem man auf ein paar grundsätzliche Dinge beim Einkauf achtet. Man sollte sich aber kein schlechtes Gewissen von Footprints einreden lassen.

Ich finde ohnehin, nicht den erhobene Zeigefinger, das „bestrafen“ hilft die Welt besser. lebenswerter und fairer  zu machen, sondern Belohnungen. Belohnungssysteme wie ecotastic haben in dieser Hinsicht sicher mehr Potenzial.

Wie sehen sie Footrpints?

PS: Übrigens IBM hat schon vor einiger Zeit „Footrpints“ für die „Smarter Planet Campaign“ entdeckt: theinspirationroom.com/daily/2010/ibm-smarter-planetoutcomes/

Grünes Büro, Mein Engagement

Teilnahme am B.A.U.M.-Wettbewerb „Büro und Umwelt“

Gerade eben habe ich den Fragebogen für den diesjährigen Wettbewerb „Büro und Umwelt“. abgeschickt. Bin gespannt, ob ich auch in diesem Jahr zumindest wieder eine Anerkennungs-Urkunde bekomme.

Wer sich mit seinem umweltfreundliches Büro auch bewerben, sein Engagement in Sachen Umweltschutz beweisen möchte, hier einige Infos zum Wettbewerb:

2008 wurde der Wettbewerb „Büro & Umwelt“ vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management erstmals ausgeschrieben und zeichnet seitdem jährlich die umweltfreundlichsten Büros in vier Kategorien aus.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht ein schonender  Umgang mit Ressourcen im Büroalltag sowie die Beachtung von Umweltaspekten bei der Beschaffung von Büromitteln und-materialien.

Teilnahmeschluss ist der 30. Juni 2013. 

Mehr Infos, Registrierung, Fragebogen: www.buero-und-umwelt.de

Off Topic

Frühjahrsputz im Büro

Büro, Schreibtisch, Efeu, Mouse

Am Sonntag hat es mich gepackt, ich habe endlich meinen Schreibtisch, Rollcontainer, Ordner & Co. aufgeräumt. Herrlich, wie viel Luft und Platz plötzlich wieder ist. Was sich mit der Zeit so alles angesammelt hatte … tztzt …

Gedanken und Ideen können endlich wieder frei fließen – ohne optische Ablenker und Sucherei 🙂

Nun habe ich nicht nur ein toll aufgeräumtes Büro, es haben sich auch Dinge gefunden, die ich längst nicht mehr auf dem Radar hatte … Nebenbei bekam auch alles einen festen Platz. Ein Karton mit sämtlichen Papiermustern. Zeichenwerkzeug ist sortiert und hat einen einzigen Platz bekommen usw.

Sogar mein Efeu wurde ein Opfer des Frühjahrsputzes, habe ihn vom Schreibtisch wieder komplett ans Fenster verbannt, er war schon drauf und dran mich „einzuwuchern“ 😉 Hoffentlich bleibt das auch so schön aufgeräumt …

Und, getreu meiner Überzeugung kreativ (künstlerisch) zu sein und dabei immer auch an die Umwelt zu denken bzw. an die Möglichkeiten beides miteinander zu verknüpfen, habe ich mir als Erinnerung das „Green Book“ und „PopART“ auf den Schreibtisch gestellt.

Glaubt es mir, nicht nur eine Kleiderschrank-Aufräum-Aktion kann sehr befreiend sein, auch das Büro einer Frühjahrskur zu unterziehen kann sehr erfrischend und befreiend sein.

In diesem Sinne, einen nachhaltig, aufgeräumten Frühling!