Mein Engagement

Aktion: 4plus-marketingservice pflanzt weiter Bäume

Anfang des Jahres kündigte ich ja im Rahmen meines 10-jährigen Jubiläums einige Änderungen an. Unter anderem auch, spezielle „Umweltpakete“ anzubieten – wie z. B. Nachhaltiges Flyer-Design & Öko-Druck. Leider war die Resonanz sehr gering. Gründe waren u. a.  kein Interesse an umweltfreundlichem Druck (der je nach Papier und Druckwerk meist (noch) etwas teurer ist als „konventioneller“) oder auch an Umweltpapieren (Recyclingpapiere). Auch das Aufklären, dass Recyclingpapiere keineswegs grau sein müssen, half nur bedingt  … Schade.

Wie auch immer, ich habe beschlossen keine neuen „Umweltpakete“ mehr zu schnüren – natürlich werde ich auch weiterhin „Öko-Druck“ als umweltfreundlichere Alternative anbieten!

Bäume pflanzen mit I Plant A Tree

Da ich jedoch Auftragsbezogen etwas für die Umwelt tun möchte, werde ich ab sofort für jeden Design- & Print-Auftrag (von der Werbepostkarte, über Visitenkarten bis zur Broschüre) einen Baum im Rahmen der Aktion „I Plant a Tree“ pflanzen.

Sie möchten sich auch für Umwelt- und Klimaschutz engagieren?
Hier können auch sie einfach online Bäume pflanzen! 

PS: Bereits im letzten Jahr konnte ich im Rahmen meiner umweltfreundlichen Weihnachtskarten einige Bäume pflanzen: wildpeppermintdesign.wordpress.com

nachhaltiges Grafikdesign

Wie nachhaltig können Verpackungen sein?

Der GuideWhy Shrink-wrap a Cucumber?“ von Laurel Miller und Stephen Aldridge hat mich drauf gebracht, einmal näher über nachhaltige Verpackungen bzw. Verpackungsdesign nachzudenken. Fragen wie: „Warum es ökologisch Sinn macht, Gurken in Plastik einzuschweißen?“ gaben den Anstoß.

Ich gestehe, auch ich rege mich immer mal wieder über diese eingeschweißten Dinger auf. Vor allem, weil in unserem Supermarkt ausgerechnet die Bio-Gurken eingeschweißt sind! Muss es denn noch mehr Plastik sein? Versinken die Meere nicht ohnehin schon im Plastikmüll? Kann man nicht einfach eine Recyclingpapier-Banderole um die (Bio-)Gurke machen?

Nachhaltig, VerpackungDas Buch ließ mich in eine andere Richtung denken. Denn auf den ersten Blick scheint einem die Plastikfolie wirklich nur überflüssig und unsinnig, Verschwendung von Ressourcen usw. Doch halt: Eingeschweißte Gurken verlieren weniger Gewicht/Feuchtigkeit als nicht eingeschweißte und bleiben damit länger frisch, sprich: haltbar. Schön denke ich mir, die Folie verhindert also ein allzu schnelles Verderben. Andererseits, was habe ich davon, wenn eine Gurke, die eingeschweißt ist womöglich eine Woche länger frisch bleibt, aber die Vitamine immer weniger werden? Frisch aber ohne „Inhalt“. Hm … ???!!!

Einen weiteren positiven Aspekt des Einschweißens hatte ich auch noch nicht bedacht: Durch die längere Frische wird verhindert, das noch mehr Gurken (und andere eingeschweißte Frischeprodukte) weggeworfen werden.

Mein Tipp zur Lebensmittelverschwendung: Die Doku „Taste the waste“.

So müssen weniger Gurken angebaut werden, was wiederum weniger Wasserverbrauch, Dünger und Kraftstoff für den Transport bedeutet. Weniger Methan wird freigesetzt, wenn sie auf den Müllkippen verrotten, denn nicht alle Lebensmittel, die im Müll landen, werden in Biogasanlagen zu Energie oder werden kompostiert.

Also gar nicht so einfach mit den nachhaltigen Verpackungen, was nicht nur auf das Beispiel „Einschweißen“ zutrifft. Es gibt viele Aspekte zu berücksichtigen. Aber was ist nun die nachhaltigste, ökologischste Variante in Sachen Verpackung? Was muss alles berücksichtigt werden? Die Auswirkungen auf die globale Klimaveränderung, Müllreduzierung, Weiterverwertung, Recycling, Upcycling, Material(-eigenschaften) nach dem Gebrauch usw. Puh …

Und was ist mit den Aspekten in Sachen Design? Verpackungen sollen bestenfalls Marken stärken, (Werbe-)Botschaften transportieren, Funktional und Verbraucherfreundlich sein. Um bei dem Gurken-Beispiel zu bleiben, wäre es eine Lösung die Gurken so zu verpacken, dass die Verpackung mehrfach verwendet werden kann, Stichwort: Mehrweg? Oder die Verpackung so „intelligent“ ist, dass sie für andere Dinge weiterverwendet werden kann, im Sinne von Upcycling? Oder gar etwas völlig neues entsteht? Und wie kann man die Verbraucher motivieren, auf solche Dinge zu achten und entsprechend zu handeln. Nicht, dass dann doch wieder alles im Müll landet? Fragen, über Fragen …

Und: Sollte der Designer Aufträge von Kunden annehmen, die bekanntermaßen Materialien verschwenden, nicht auf ökologische Aspekte achten? Oder wäre es nicht besser, dem Kunden Alternativen zu zeigen? Diesen und weiteren Fragen geht der Guide nach.

Mein Fazit: “Why Shrink-wrap a Cucumber?“ empfehlenswert für alle, die mit Produkt-/Verpackungsdesign zu tun haben.

nachhaltiges Grafikdesign

Starkes GrafikDesign – auch mit kleinem Budget

Geht das? Ja, es geht. Kleine Budgets müssen nicht zwangsläufig mittelmäßige Lösungen bedeuten.

Normalerweise schrillen bei mir und auch bei den meisten meiner Kollegen sofort die Alarmglocken, wenn es heißt: „Wir haben aber nur ein kleines Budget.“. Zumindest ein ungutes Gefühl macht sich breit … 😉

Aber: Was heißt eigentlich GrafikDesign mit kleinem Budget? Was verstehe ich darunter? Die Arbeit, das Werbemittel ist nicht weniger gut, weil ich weniger Zeit in die Ideen und Umsetzung investiere, sondern weil ich ein Auge darauf habe, dass die Kosten möglichst klein bleiben.

Es geht vor allem um clevere Material- oder Formatwahl, das passende Druckverfahren oder auch das Nutzen von (zufällig entstehenden) Nebeneffekten. Es ist immer wieder erstaunlich, welche großartigen Lösungen entstehen können, auch ohne die großen Budgets, die Weltkonzerne haben.  Knappe Budgets können unter Umständen sogar die Kreativität fördern. Ein paar Beispiele wie man Kosten klein halten kann …

Flyer, kleinauflage, recycling, nachhaltig, günstig

– Fotos und Illustrationen von Bildagenturen verwenden. Evtl. sogar Bildmaterial von Ministock-Agenturen, die noch günstiger sind. Denn nicht immer müssen die Fotos neu und individuell angefertigt werden, was natürlich deutlich teurer ist.

– möglichst genau planen, wie viele Flyer gedruckt werden müssen. Statt 2.000 reichen womöglich auch 1.000 Stück oder sogar noch weniger.

– eine Imagebroschüre statt im 4-farb-Druck mit partieller Lackveredelung und Stanzungen nur  einen 2-Farb-Druck auf einem hochwertigen Bilddruckpapier. Da heute meist alles sehr bunt ist, kann man sich so gleichzeitig gut von seinen Mitbewerbern abheben = Mehrwert.

– Visitenkarten statt farbig bedrucken, einen farbigen Karton per Hand bestempeln usw.

Es geht also nicht um Preisdumping für Designleistungen. Denn GrafikDesign mit kleinem Budget ist nicht gleichzusetzen mit billigem (schlechtem) Design. Geschickte Kalkulation und Kreativität sowie eine kluge Planung im Vorfeld, so geht gutes GrafikDesign auch mit kleinem Budget. Oder anders ausgedrückt: Mit dem vorhandenen Budget möglichst viel erreichen und nach Möglichkeit einen Mehrwert schaffen, ohne die Investition aufzustocken.

Noch ein Wort zur Logoentwicklung/das Corporate Design: Ein Logo/das Corporate Design erfordert besonders viel Recherchearbeit, Ideenfindung, Scribbles und mehr, also Zeit, bis die ideale Lösung gefunden ist. Ein Logo für 100 Euro ist schlicht nicht machbar, einfach unrealistisch. – Das wäre dann ein Fall von Billig. – Denn in einer guten Stunde (bei einem Stundensatz von ca. 70 Euro) kann kein GrafikDesigner ein vernünftiges, starkes und einprägsames Logo/Corporate Design entwickeln.

Oft ein schöner Nebeneffekt, wenn das Budget eher klein ist:  Weil z. B. weniger gedruckt wird (geringerer Ressourcenverbrauch von Papier, Farbe, Energie usw.) wird zudem die Umwelt geschont. Das zeigt mal wieder, dass Nachhaltigkeit und gutes Design nicht teurer sein müssen.

Nachhaltige Werbung, nachhaltiges Grafikdesign

Nachhaltigkeit visualisieren

Gängige und besonders wirksame Mittel sind natürlich entsprechende Bilder(welten), keine Frage. Denn es wird wohl nahezu jeder, der ein Sonnenblumenfeld, frisches Grün, weite, natürliche Landschaften, bunt blühende Wiesen, klare Flüsse, Windräder, Sonnenkollektoren und ähnliches sieht als erstes an etwas „grünes“ denken.

Schmetterling, Natur, Umwelt, nachhaltigkeit, artenvielfalt

Andererseits geht es ja gerade in der Werbung darum, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Also eine echte Herausforderung passende, andere Motive zu finden, die einerseits Nachhaltigkeit vermitteln und gleichzeitig anders als die „üblichen Verdächtigen“ sind. Da dies aber nicht immer so möglich ist, wie man es sich wünscht, sind andere, weitere Gestaltungsmittel gefragt.

Zum Beispiel individuelle Illustrationen. Sie liegen im Trend und bieten meist mehr Gestaltungsfreiraum als eine Fotografie, zumal der jeweilige Künstler/Designer so noch mehr seinen eigenen Stil einbringen kann. Oder auch Kombinationen aus beiden Medien.

Aber halt! Nicht nur Bilder sind in der Lage Nachhaltigkeit zu visualisieren. Die Farbwahl des zu gestaltenden Objektes/Mediums ist natürlich ebenso wichtig. Und, es muss nicht immer Grün sein. ORANGE ist das neue Grün, schrieb ich kürzlich, da mir auffiel, dass „grüne“ Unternehmen immer öfter Orange einsetzen.  Auch Gestaltung und Wortwahl der Headline ist ein Mittel, um Nachhaltigkeit zu visualisieren. Die Botschaft muss zu den Bildern stimmig sein, den nachhaltigen Aspekt unterstreichen.

Noch einen Schritt weiter gedacht: Die Bild- und Textsprache (vor allem der informative Teil) sollte in der Lage sein, Vertrauen zu schaffen, Ehrlichkeit und Authentizität vermitteln zu können. Nur so wird Nachhaltigkeit erfahrbar und nachvollziehbar, kommt bei der Zielgruppe an.

Nachhaltiges Design, Natur, Rapa NuiGeht es um gedruckte Werbung, gibt es eine weitere Möglichkeit Nachhaltigkeit zu vermitteln: Die richtige Wahl des Papiers. Am besten Recyclingpapier, dem man noch ansieht, dass es recycelt wurde, brauner Karton oder braunes Kraftpapier vermitteln ebenfalls Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein sehr gut. Denn was oft vergessen wird, auch über die Papierwahl und die Haptik lässt sich Nachhaltigkeit visualisieren und stärkt das nachhaltige Gesamtbild.

Zur Inspiration: Klarheit, Einfachheit, Reduktion, Recycling, Langlebigkeit,  Natürlichkeit … Weiterhin: Elemente, die Handarbeit vermitteln (Faltungen, handgeschriebene Elemente, Stempel usw.), Wertigkeit, Hochwertigkeit.

In Sachen Typografie finde ich besonders schön und passend: klare Linien, einfache, moderne Schriften, gerne in Kombination mit Schriften im Handschrift-Stil.  Ganz besonders schön finde ich eigens entwickelte Handschriften.

Mehr Inspiration …

Einige schöne Design-Beispiele gibt es auf meinem Pinterestboard „Design
Mein Artikel  „… beste nachhaltige Motiv …“
Hier ein Video, das zeigt wie vielfältig die Menschen Nachhaltigkeit sehen und darstellen: www.zukunftsraum.at
Und zur „grünen“ Typografie hier ein interessanter Beitrag: www.nachhaltigkeitsblock.de

 >> Tipp: In Kürze lesen sie „Starkes Grafik Design mit kleinem Budget, das gleichzeitig die Umwelt schont.“ <<

Nachhaltige Werbegeschenke

Süße Idee: Nachhaltige österliche Give aways (Werbung)

Ja, auch Ostern rückt schon wieder mit großen Schritten näher. Ist ihr Angebot saisonal orientiert und/oder möchten sie ihre Kunden auch in der Osterzeit mit einer kleinen Aufmerksamkeit erfreuen? Dann sind die umweltfreundlichen und individuell gestalteten Give aways von Zuckerbohnen eine süße Idee, im doppelten Sinn.

give away süß ostern ökoDie Öko-Box ist eine kleine Verpackungsvariante, die aus Recyclingkarton gefertigt ist – sogar die Kordel besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Papier. Die kleinen Unikate werden in der Berliner Manufaktur Zuckerbohnen von Hand gefertigt. Gerne werden die Verpackungen mit süßen Variationen – auch in BIO-Qualität – gefüllt und nach Wunsch bedruckt und dekoriert.

Tipp: Wie wäre es, wenn sie im Foyer/im Eingangsbereich ihres Unternehmens einen großen grünen Osterstrauß oder Zweige von heimischen Sträuchern in einer großen Bodenvase aufstellen und mit den frühlingshaften Öko-Boxen dekorieren? Bitten sie ihre Besucher und Kunden sich zu „bedienen“, sich ein süßes Gastgeschenk mit nach Hause zu nehmen. Diese nette Geste bleibt sicher in guter Erinnerung.

Weitere süße Give aways und Ideen finden Sie unter: www.zuckerbohnen.de

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