Bilder: DigitalART & Fotografien, Mein Engagement

Schwarzstorche: Ein echter Glückstreffer …

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit zum bloggen, aber das muss ich jetzt einfach mal zwischendurch loswerden!

Vor ein paar Jahren habe ich eine DUH-Patenschaft für den Schwarzstorch und seinem Lebensraum übernommen – unter anderem auch, weil ganz in meiner Nähe einige dieser sehr seltenen Tiere ihr Revier haben. Heute hatte ich das große Glück auf unserer „Gassi-Runde“ dieses Foto schießen zu können …

SChwarzstorche, Hessen, Wetterau, Himmel, Paar

Weil es so warm war, legten wir eine kleine Pause am Waldrand ein. Plötzlich hörte ich ein seltsames Geschrei, das ich nicht zuordnen konnte. Ein Blick in den Himmel und es war klar, es waren zwei große Vögel, die direkt in unsere Richtung flogen. Zuerst dachte ich an Weißstorche, die sich hin und wieder auch in unsere Gegend „verirren“ …

Ich sofort meine Kamera gezückt (zum Glück ist sie bei gutem Wetter immer dabei – nur leider ohne Tele, ein kleiner Wermutstropfen), die Vögel ins Visier genommen und Dauerauslöser gedrückt.

Ich bin noch immer ganz glücklich über diesen tollen „Schuss“. Noch nie habe ich Schwarzstorche so nah gesehen. Kurze Zeit später kamen sie zurück, allerdings deutlich höher, ein weiterer guter „Schuss“ war leider nicht mehr möglich.

Ich hoffe, meine Leser können sich ein wenig über diese schöne und sehr seltene Begegnung mitfreuen. Zwei Hasen kreuzen zwar auch unseren Weg, jedoch hatte ich gerade das Makro auf der Kamera … Tja, kann ja nicht immer alles klappen.

Mein Engagement

Mein kleiner Beitrag: Weihnachtskarten-Aktion erfolgreich – Eichen gepflanzt

eichen, bäume, wald
… so prächtig und groß werden meine Eichen hoffentlich auch einmal.

Wer schon einmal meinen Grußkarten-Shop besucht hat oder vielleicht ein oder mehrere Sets meiner umweltfreundlichen Weihnachtskarten gekauft hat, weiß, dass ich dieses Jahr – und auch in Zukunft – für jedes verkaufte Kartenset einen Baum pflanzen lasse, über: www.iplantatree.org

Es ist zwar nur ein kleiner Beitrag für die Umwelt, aber immerhin acht Eichen konnte ich so für das Wiederaufforstungs-Projekt „Nietleben“ spenden.

Die Bäume werden von qualifiziertem Personal gepflanzt, gehegt und gepflegt, so ist sichergestellt, dass die Bäume wachsen und gedeihen können.

Auf der Startseite meiner Homepage können Sie den aktuellen Stand der CO2-Bilanz sehen, die durch die Eichen verbessert wird.

Ich hoffe, ich kann in Zukunft noch viele Bäume pflanzen. Ob für das Projekt „Nietleben“ oder andere Flächen. Jeder Baum hilft das Klima zu schützen, bietet Lebensraum, hilft bei der Wasserspeicherung und vieles mehr.

Wenn Ihnen die Idee gefällt und Sie auch etwas Gutes tun möchten, es werden noch Spender gesucht, um auch die letzten freien Stellen für „Nietleben“ zu bepflanzen: www.iplantatree.org

Off Topic

Pakt mit dem Teufel? Alles nur Greenwashing?

Wie glaubwürdig sind „grüne“ Organisationen wie der WWF? Oder: Quo vadis? Wohin soll das noch führen?

Anlass für die provokante Headline und diesen Beitrag war der ARD-Beitrag „Pakt mit dem Panda – was der WWF uns verschweigt“, der mich erschüttert und nachdenklich zurückgelassen hat.

 

Der WWF ist die größte Naturschutzorganisation der Welt. Viele Millionen Förderer vertrauen dem „Panda“. Oft mit zu Herzen gehenden Kampagnen wird an das gute Gewissen appelliert und alle sollen helfen vom Aussterben bedrohte Arten zu schützen. Soweit so gut. Doch kann man nach diesem Bericht noch Vertrauen in den WWF haben?

Alles nur Greenwashing bzw. faule Kompromisse? Dieser Verdacht drängt sich mir leider auf. Nicht nur, dass der WWF praktisch allen Behauptungen aus dem Bericht widerspricht, auch hat der WWF z.B. ein bereits zugesagtes Interview gestoppt und die deutsche Sektion des WWF hat bereits vor der Ausstrahlung der Sendung offenbar versucht mit Abmahnungen den Bericht zu stoppen …

Ebenfalls  interessant: Was soll man davon halten, dass der Verband z.B. auf Nachfragen der Süddeutschen Zeitung sogar zugibt Spenden von Monsanto erhalten zu haben? Da bleibt viel Raum für Interpretationen.

Mag sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Schauen Sie sich den ARD-Beitrag an, lesen Sie die Gegendarstellung und die Berichte in den div. Medien.

Was ich mich frage: Wie kann der Verbraucher, der Förderer jetzt noch Vertrauen haben? Ich hoffe, dass sich das angeknackste Image des WWF nicht auf die Glaubwürdigkeit anderer Organisationen und möglicherweise auch auf „grüne“ Siegel überträgt. Leider war ja auch der FSC schon im Gerede (Zertifizierungen von Monokulturen, ein Beispiel dazu >>>

Wie weit darf die Zusammenarbeit einer Umweltschutzorganisation mit gewissen Großkonzernen gehen? Welche Kompromisse kann man tolerieren? Ist schon eine Anzeige im Mitgliedermagazin und damit die Geldeinnahme suspekt?

Was also tun? Schauen wir einfach weg? Hören wir auf NGOs zu unterstützen? Kaufen wir kein Bio mehr, weil man ohnehin nie sicher sein kann, ob nicht „gemogelt“ wurde? Nein, das kann auch keine Lösung sein. Bio, Fair, Blauer Engel, FSC & Co. sind noch immer die bessere Alternative, selbst, wenn nicht alles perfekt ist und es immer wieder Missstände zu beklagen gibt.

Und, vergessen wir nicht, unser alltägliches Verhalten trägt wesentlich  mit dazu bei, dass Regenwald zerstört wird. Oft ist uns das nicht bewusst oder wir verdrängen es.

Ein „berühmtes“ Beispiel: Muss wirklich jeden Tag Fleisch auf dem Teller sein? Denn Rinder und Schweine werden u. a. mit Soja aus Südamerika gemästet, wofür riesige Flächen von Regenwald gerodet werden. Den Menschen wird Land, Lebensgrundlage und nicht selten die Gesundheit genommen. Tiere und Pflanzen verschwinden.  Bedenkt man zudem, welche Schätze sich noch im Regenwald befinden (Stichwort: Naturheilkunde, aber das ist wieder ein anderes auch nicht unproblematisches Feld), was damit unwiederbringlich vernichtet wird …

Ich meine es ist an uns, an jedem einzelnen Menschen mit seinem Handeln für bessere Lebensumstände, eine intakte, lebenswerte Umwelt zu sorgen. In den Regenwäldern, hier und anderswo. Wir haben nur diese eine Welt. Handeln wir entsprechend. Es gibt so vieles, das wir tun können. Die Reduzierung unseres Fleischkonsums ist nur eine von 100 und mehr Möglichkeiten. Ressourcen-
schonung, auch in dem wir z.B. das Auto öfter mal stehen lassen, laufen, die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ex und hopp war gestern …

Mein Fazit für den Moment: Genau hinschauen, hinterfragen, wenn möglich selber recherchieren und auf eher kleine, transparente Organisationen ohne Kontakte zur Industrie bauen, wenn man sich engagieren möchte. Im Übrigen kaufen wir so viel wie möglich Bio & Fair. Das ist noch immer besser, als den Kopf in den Sand zu stecken.

Auch meinen Kunden werde ich weiterhin empfehlen für Ihre Printwerbung möglichst Recycling- oder FSC zertifiziertes Papier zu verwenden, Öko-Farben, Werbematerialien aus umweltfreundlichen, langlebigen Materialien usw.

Was ich mir wünsche: Mehr Kunden, denen Nachhaltigkeit ebenso wichtig ist wie mir. Die umweltfreundlich und sozial gerecht produzieren und dies authentisch und echt in Ihrer Werbung transportieren möchten. Unternehmen, die Vorbild-
charakter haben. Die Verbraucher auch zum Mitmachen bewegen – ohne erhobenem Zeigefinger.

Grünes Büro

Neues Internetportal zur umweltgerechten Sammlung von Alt-Handys

Mit dem Portal Handys-fuer-die-Umwelt macht die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) die Wiederverwendung und das Recycling alter Handys einfacher.

Das Portal soll eine Anlaufstelle für alle alten, abgelegten und/oder vergessenen Handys werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Recyclinginitiativen und Ankaufportale kann hier der Nutzer mit wenigen Klicks die umweltfreundlichste und die für ihn finanziell günstigste Variante der Entsorgung herausfinden.

Kann das Gerät nicht wiederverkauft werden, wird es ohne Kosten für den Kunden gesammelt und recycelt. Ein Teil der Erlöse kommt Naturschutzprojekten zugute.

Soweit ich das überblicke, scheint wirklich jedes Handy gelistet zu sein. Bedenkt man, dass geschätzte 72 Mio. ! Alt-Handys vor sich hin stauben … welch ein Potenzial …

Alle Infos unter: http://www.handysfuerdieumwelt.de

Mein Engagement, Veröffentlichungen & Projekte

Flyer „Das Jahr der Wälder“

Nun ist es endlich soweit, der Flyer für die Kampagne „Das Jahr der Wälder“ ist im Druck.

Ich habe den Flyer im Rahmen meines diesjährigen ProBono-Projekts gerne entwickelt und freue mich, dass die Zusammenarbeit mit Herrn Gaß so angenehm war, wofür ich an dieser Stelle Danke sage und alles Gute für die Kampagne, viele Förderer und aktive Mitmacher/innen wünsche.

Als Waldpatin unterstütze ich die Kampagne auch mit zwei kleinen Fotoserien (die erste wird im April – im redaktionellen Umfeld – online gehen.

Wer mehr über „Das Jahr der Wälder“ erfahren und auch aktiv für den Wald werden möchte:www.Das-Jahr-der-Waelder.de

Update 19.04.2011: Die erste Fotoserie ist online: http://www.das-jahr-der-waelder.de/sichtweisen-aus-und-rund-um-den-budinger-wald/