nachhaltiges Grafikdesign, Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Pantone’s Colour of the Year: Radiant Orchid

Farbe des jahres 2014, pantone, radiant orchid

Ein besonders farbiger Tag heute. Zuerst mein täglicher gelber Post bei 365tagegelb.wordpress.com, dann mein Post zur Trendfarbe „Fresh Mint“, die mir beim Stöbern durchs Netz ins Auge sprang, ein gerade fertiggestelltes neues Logo in sattem Grasgrün …

… und nun noch die Trendfarbe des Jahres, die PANTONE ausgerufen hat: Radiant Orchid

Queerbeet: Tipps, Ideen & mehr

Farben, Farbräume – Unterschiede zw. Bildschirm, Heimdrucker, Offest-/Digitaldruck

Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gewundert. Sie haben ein Foto, ein farbiges Dokument auf Ihrem Monitor, drucken es aus und sind enttäuscht, dass die Farben nicht wirklich der Darstellung am Monitor entsprechen. Das liegt an den unterschiedlichen Farbräumen und dass die wenigsten Büro- und Heim-
drucker/Monitore nicht aufeinander abgestimmt sind.

Auch von Drucker zu Drucker (besonders deutlich wird der Unterschied zwischen Ink-Jet und Laserdrucker) können die Farben zum Teil stark variieren.

Mit einer Kalibrierung erreicht man deutlich bessere Ergebnisse. Und Papiere spielen ebenfalls eine Rolle (Weißgrade, Recyclingpapiere, Photopapiere usw.), wie eine Farbe im Druck ausschaut.

Farbräume RGB, CMYK

Ein kleiner Exkurs zu Farbräumen: Digitale Bilder setzen sich aus den drei Farben Rot, Grün und Blau (= RGB) zusammen. Die sogenannten Primärfarben. Durch unter-
schiedliche Mischungen und Intensitäten dieser Farben entstehen 16 Mio. Farben.

Gedruckte Farbe setzt sich anders zu-
sammen. Im Druck werden die verschie-
denen Farbtöne aus vier Farben gemischt: Cyan, Magenta, Yellow und Black (= CMYK). Unterschiedliche Farben entstehen, wenn der Anteil an Tintentröpfchen in den Farben Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) variiert wird. Die meisten Tintenstrahldrucker verfügen zusätzlich über eine separate Tintenpatrone für Schwarz (K), dies vermittelt dem Bild mehr Tiefe und Intensität, oder sogar eine zweite schwarze (Foto)Tintenpatrone.

Wenn Sie nun ein Bild im RGB-Modus (z. B. ein JPG) haben und dieses drucken lassen möchten, muss dieses in CMYK umgewandelt werden, da ansonsten keine Farbgenauigkeit erzielt werden kann. Dies übernimmt ein so genannter „Treiber“, ein Programm, welches als Mittler zwischen Computer und Drucker fungiert. Eine der Aufgaben des Druckertreibers ist es, RGB-Farben in CMYK-Farben umzu-
wandeln. Allerdings klappt die automatische Umwandlung nicht immer perfekt. Wenn es bei Ihrem Bild auf Farbgenauigkeit ankommt, müssen Sie in aller Regel per Hand die Farben nachjustieren.

Hört sich alles noch recht einfach an, oder? Leider nicht ganz. Denn viele weitere Faktoren beeinflussen das Druckergebnis. Auch ist die Darstellung der Farben am Monitor nie identisch mit einem Ausdruck (egal ob mit dem Heimdrucker oder ein professioneller Druck bei einer Druckerei). Annähernd identisch sind Farben nur, wenn der Monitor kalibriert ist und beide Ausgabegeräte optimal auf einander abstimmt sind. Soweit zur allgemein üblichen Büroausstattung.

Geht es um professionellen Druck (Digital oder Offset) gilt zwar grundsätzlich oben genanntes zu den Farbräumen, jedoch ist es hier zusätzlich wichtig die Farbver-
waltung der Druckwerke nach dem aktuellen ISO-Standard (mit ICC-Profil) anzu-
legen. Für ein optimales, korrektes Druckergebnis haben sich entsprechende PDF-Formate speziell für den Druck etabliert.  – PDFs, die z.B. aus Word erzeugt wurden, sind für den Druck nicht geeignet.

Um auf allen Medien (Papier, Kunststoff, Stoff usw.) möglichst den gleichen Farbton zu erhalten, ist die Anlage der Druckwerke in Pantone oder auch HKS von Vorteil. Allerdings sind dies Sonderfarben und teurer als normaler CMYK-Druck. Am besten Sie lassen sich die Farbe anhand von Farbkarten zeigen, wie sie auf den jeweiligen Medien wirkt/ausschaut.

Das wohl für die meisten wichtigste Medium dürfte Papier sein. Je nach Papierart, Weißgrad und Beschichtung bzw. glänzenden oder mattem Druck kann es zum Teil große Unterschiede geben.

Sie sehen, ein komplexes Thema, bei dem es vieles zu beachten gibt, soll Ihr Werbemittel/-medium farbgetreu und bestmöglich gedruckt sein. Schließlich ist auch Ihre Hausfarbe Ihr Erkennungszeichen, gehört untrennbar zu Ihrem Corporate Design bzw. Identity.

nachhaltiges Grafikdesign

Manchmal braucht man die Welt einfach in Rosarot …

Neben den typischen Frühlingsfarben und den Beerentönen, ist dieses Jahr besonders Rosarot angesagt.

Nicht nur dass  Pantone Rosarot (Honeysuckle) als die Trendfarbe für 2011 erkoren hat, man findet Rosarot dieses Jahr in den unterschiedlichsten Bereichen. In der Mode, bei Accessoires für die Wohnung, Gebrauchsgegenständen, sonstigen Dekorationen und, und …

Pantone schreibt speziell zu Honeysuckle: „Mutig. Selbstsicher. Vital. Ein schönes neues Honeysuckle für eine schöne neue Welt. Verinnerlichen Sie den mutigen Geist der Farbe Honeysuckle, lassen Sie zu, dass sie Sie beflügelt und durch das Jahr begleitet. Eine Farbe für jeden Tag – und nichts daran ist “alltäglich”.“ Dem schließe ich mich gerne an.

Im übrigen: „… Rosa wird als süßlich, anregend, verspielt, gilt als Mädchen- und Babyfarbe und als duftend wahrgenommen. Gerne verwendet für: Unterwäsche, Dessous, Pflegeprodukte, Kosmetik für Frauen. Eine „weiche“, sanfte Farbe. In Kombination mit…“    >>>   Lesen Sie weiter in meinem BeitragCorporate Identity – Farben und Ihre Wirkung sowie gerne auch die weiteren Beiträge zu Farben.

Machmal muss man die Welt eben einfach durch die rosarote Brille sehen 😉 – und zum Valentinstag erst recht 🙂